- Der Aufstieg von John Thune zum Mehrheitsführer im US-Senat macht Hoffnung auf eine von der CFTC geleitete Krypto-Regulierung.
- Der republikanische Senator Thune gilt als Unterstützer der Krypto-Branche. Zuvor hat er Bemühungen unterstützt, die Krypto-Regulierung in die Hände der CFTC zu legen. Die US-Aufsicht für Futures- und Optionsmärkte wird von der Krypto-Szene als entgegenkommender gegenüber der Branche wahrgenommen.
- Im Krypto-Sektor gab es in der Vergangenheit Diskussionen darüber, welche Behörde für welche Art von Kryptoprodukten zuständig ist. Denn: Krypto-Assets können sowohl als Rohstoffe (z.B. Bitcoin) als auch als Wertpapiere (z.B. einige Token und Coins) angesehen werden.
- Die CFTC betrachtet Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether als Rohstoffe und hat daher die Aufsicht über Derivate auf diese Kryptowährungen, wie z.B. Bitcoin-Futures.
- Die SEC hingegen stuft viele Tokens und Kryptowährungen als Wertpapiere ein. In der Vergangenheit ging sie gegen mehrere Krypto-Unternehmen vor. Der Vorwurf: Vertrieb von “unregistrierten Wertpapieren”.
- Die Krypto-Branche spricht von einem “feindseligen Umfeld”, dass durch die SEC geschaffen worden sei.
- Unter der Präsidentschaft Trumps hoffen deshalb viele innerhalb der Industrie auf bessere Beziehungen zu der Behörde. Der Republikaner versprach im Wahlkampf, Gary Gensler, den Chef der SEC, zu ersetzen.
- Nicht nur die CFTC und die SEC könnten unter Trump kryptofreundlicher werden, sondern auch das Finanzministerium. Als neuer Finanzminister wird der Krypto-Fan und Investor Scott Bessent gehandelt.
- Allgemein gibt es in den USA bislang keine eigene Gesetzgebung für digitale Assets. Zwar gibt es parteiübergreifende Bestrebungen, das Thema anzugehen, eine Einigung gab es hier aber noch nicht.
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