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Bankenschreck Libra 2.0 Bankenverband sucht Antwort auf Libra

Der Bankenverband befürchtet, mit Libra eine Untergrabung der digitalen Souveränität Europas zu erleben. Ein Plenum sucht am 18. Juni nach Antworten.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Libra-Logo umringt von Banknoten in US-Dollar, Euro und Remnibi

Quelle: Shutterstock

Der Bundesverband deutscher Banken (Bankeverband) plant ein Plenum über einen möglichen Gegenentwurf zum geplanten Facebook Coin Libra. Die Branchenvertreter sehen in Libra eine Gefahr für die digitale Souveränität Europas.

Vor wenigen Wochen [am 16. April, Anm. d. R.] ist das White Paper zu Libra 2.0 veröffentlicht worden. Hieraus wird deutlich, dass die Libra Association die nächsten Schritte hin zu einer digitalen Währung mit eigener Zahlungsverkehrsinfrastruktur in privater Hand geht. Die digitale Souveränität Europas wird auf diese Weise massiv gefährdet. Europa braucht eine Antwort, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die Bedürfnisse europäischer Unternehmen in der digitalen Transformation zu befriedigen,


heißt es dazu in der Ankündigung.

An der Diskussion beteiligen sich:

  • Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen,
  • Prof. Ulrich Bindseil, Generaldirektor Market Operations der EZB,
  • Dr. Carsten Bittner, CTO und Bereichsvorstand der Commerzbank AG sowie
  • Heinz-Günter Lux – Digital Strategist Evonik Digital GmbH.

Die einstündige Veranstaltung beginnt am 18. Juni um 16:30 MEZ, eine Übertragung der Diskussion im Livestream ist ebenfalls vorgesehen. Wer dieser beiwohnen möchte, muss sich im Vorfeld allerdings anmelden. Einen Deep Dive über mögliche Implikationen von Libra 2.0 für den Finanzsektor findet ihr indessen hier.

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