Atlas BIZ und europäische Zentralbanken entwickeln Krypto-Tracking-System

Mit Atlas wollen die Banken ein Analysetool für den Krypto-Zahlungsverkehr aufbauen. Und damit mehr Licht in den DeFi-Sektor bringen.

Tim Reindl
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Deutsche Bundesbank

Beitragsbild: Shutterstock

| Die Deutsche Bundesbank beteiligt sich an der Entwicklung von Atlas
  • Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) arbeitet mit Zentralbanken in Europa zusammen, um ein System zur Analyse von Kryptowährungen und dezentralen Finanzen (DeFi) zu entwickeln. Darunter auch die Deutsche Bundesbank.
  • Unter dem Projektnamen Atlas stellten die Banken die Datenerfassungsplattform am 4. Oktober vor. Sie zielt darauf ab, “die makroökonomische Relevanz von Kryptoasset-Märkten und DeFi zu untersuchen.”
  • Das Projekt befindet sich in der Proof-of-Concept-Phase. Dabei liegt der Fokus auf der “Verbesserung der Datenerfassungsmethodik und der Plattformentwicklung”.
  • Laut BIZ kombiniert Atlas dabei “On- und Off-Chain-Informationen und schafft so einen mehrschichtigen Ansatz zur Datenüberprüfung und maßgeschneiderten Statistiken für Zentralbanken”.
  • Konkret heißt das: Von “Krypto-Börsen gesammelte Daten” als auch granulare Daten, “die aus öffentlichen Blockchains extrahiert” wurden, werden für die Analyse herangezogen.
  • “Atlas ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungsfällen. Forscher können die Mikrodaten strukturell analysieren, während politische Entscheidungsträger auf maßgeschneiderte Dashboards zugreifen können, um auf einen Blick Erkenntnisse zu gewinnen. Ich bin gespannt auf das Potenzial und die zukünftigen Entwicklungen dieses Projekts”, so Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutsche Bundesbank.
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