Marktupdate 

Asiatische Aktien-Indizes brechen ein – Bitcoin hält sich über 68.000 US-Dollar

Obwohl neben US-Aktien auch Nikkei, Kospi und Co. massiv abverkauft werden, präsentiert sich der Krypto-Markt überraschend stabil.

Johannes Dexl
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Trader steht vor Anzeige mit Kospi-Index

Beitragsbild: picture alliance / Lee Jin-Man

| Die Auswirkungen des Iran-Kriegs machen sich auch in den asiatischen Aktien-Indizes bemerkbar

Während Bitcoin bei über 68.000 US-Dollar und damit auf Sicht der vergangenen 24 Stunden nahezu unverändert notiert, rutscht Ethereum um rund 1,4 Prozent auf unter 2.000 US-Dollar ab. XRP und SOL liegen knapp ein Prozent im Minus.

Aave und Hyperliquid im Minus

Unter Druck geraten derweil beliebte Coins aus der zweiten Reihe: Aave verliert mehr als 7 Prozent, nachdem Marc Zeller angekündigt hatte, dass die Aave Chan Initiative das Projekt nach Unstimmigkeiten über die Machtverteilung verlassen werde.

Auch Hyperliquid notiert mehr als 5 Prozent im Minus. Michael Selig, Vorsitzender der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission, erklärte gestern, dass die CFTC daran arbeite, “innerhalb des nächsten Monats oder so” “echte unbefristete Terminkontrakte” in den Vereinigten Staaten einzuführen. Je nach Lesart kann dies als bullisch oder bärisch interpretiert werden.

Aktienrutsch in Asien

Während der Krypto-Markt den geopolitischen Strapazen sowie den Kursverlusten bei Gold und Nasdaq trotzt, kommt zusätzlicher Gegenwind aus Asien. Dort gerieten Aktienmärkte nun ebenfalls deutlich unter Druck.

Der südkoreanische Leitindex Kospi rutschte um über 12 Prozent ab – zeitweise wurde sogar der Handel unterbrochen. Der japanische Nikkei verlor knapp 4 Prozent.

Für die weitere Kursentwicklung von Bitcoin bleiben damit die Marke von 70.000 US-Dollar als markanter Widerstand sowie die Zone oberhalb von rund 63.000 Dollar als wichtige Unterstützung.

Ray Dalio warnt vor Bitcoin

Ray Dalio warnt währenddessen, dass Bitcoin als langfristige Wertanlage und sicherer Hafen ungeeignet sei, weil es keine Unterstützung durch Zentralbanken habe und zudem Risiken bei Privatsphäre sowie Quantenresistenz bestehen. Im All-In-Podcast widersprach Dalio der Idee von “digitalem Gold” und verwies darauf, dass Bitcoin weiterhin stark mit Tech-Aktien korreliere und dadurch anfällig für Verkaufsdruck sei.

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