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Inflations-Heilung? Argentinischer Präsident offen für Bitcoin – Zentralbank winkt ab

Am 9. Juni schrieb das kleine Land El-Salvador Geschichte, indem es Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert. Könnte Argentinien jetzt nachziehen?

Elias H.
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Bitcoin-Münze wird von argentinischer Flagge umhüllt

Beitragsbild: Shutterstock

Dass man nicht gefahrlos beliebig viele Geldscheine drucken kann, erfahren gerade Zentralbanken rund um den Globus. Nicht nur die FED hat in den USA mit dem Problem steigender Konsumgüterpreise zu kämpfen und muss eine Strategie finden, damit umzugehen. Auch andere Länder kämpfen mit einer galoppierenden Inflation. Wie auch Argentinien: Lag der Wechselkurs von argentinischen Pesos zum US-Dollar noch bei 20:1, hat sich das Verhältnis vier Jahre später verfünffacht – Trendwende unwahrscheinlich.

Dieser Bewegung kann die Zentralbank bisher nichts entgegensetzen. Auch der argentinische Präsident, Alberto Ángel Fernández, scheint das mitzubekommen. In einem am 12. August veröffentlichen Video wurde er zu verschiedenen Themen interviewt. Unter anderem, inwieweit sich Kryptowährungen wie Bitcoin dazu eignen könnten, die Inflation abzumildern oder gar zu stoppen.

Bitcoin könnte in Argentinien bald gesetzliches Zahlungsmittel sein

Diesem Szenario ist Präsident Fernández offenbar zugeneigt. So antwortete er auf die Frage, ob er sich Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel vorstellen und damit dem Beispiel El-Salvadors folgen könnte, wie folgt:

Das ist möglich. Das hätte den Vorteil, dass inflationäre Tendenzen weitgehend aufgehoben würden. Es ist auch wahr, dass dies zu Unsicherheiten führt, da es bereits einige Betrugsfälle bei der Verwendung von Kryptowährungen gab und gibt.

Präsident Alberto Ángel Fernández

Die Nachricht ist dahingehend interessant, dass sich Miguel Ángel Pesce, der Chef der argentinischen Zentralbank, erst einen Tag zuvor negativ zu Kryptowährungen äußerte. Er sieht in Ether und Co. keinen finanziellen Vermögenswert.

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