Satoshi Nakamoto: Doch kein Bitcoin-Millionär?

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Goldene Bitcoin-Münze

Quelle: Shutterstock

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Lange ging man davon aus, dass sich das Vermögen von Bitcoin-Erschaffer Satoshi Nakamoto auf eine Million Bitcoin und eine entsprechende Anzahl an geforkten Coins wie Bitcoin Cash (BCH) beläuft. Untersuchungen der Kryptobörse BitMEX haben dies nun in Frage gestellt. Doch auch nach den Zahlen von BitMEX bleibt die Keimzelle des Bitcoin ein reicher Mann, eine reiche Frau oder ein reiches Kollektiv.

Eine Million Bitcoin. Diese Zahl kursiert spätestens seit Sergio Lerners Analyse der ersten Bitcoin-Mining-Aktivitäten als vermeintliches BTC-Vermögen von Satoshi Nakamoto. Lerner kam zu diesem Ergebnis, indem er die ExtraNoncen der geminten Blöcke im ersten Jahr seit der Geburt des Bitcoin untersuchte. So wurden zwischen dem 3. Januar 2009 (der Tag der Genesis) und dem 25. Januar 2010 (Block Nummer 36288) insgesamt 1.814.400 BTC „geschürft“– 63 Prozent davon wurden nie ausgegeben. Lerner ging davon aus, dass diese zu ein und derselben Entität gehörten und dass es sich bei dieser höchstwahrscheinlich um Satoshi Nakomoto handelte. Die Logik hinter dieser Behauptung war, dass die Hashrate im Jahr 2009 mit etwa sieben Millionen Hashes pro Sekunde auf einem niedrigen Niveau lag, was mit der hohen Dominanz eines einzelnen Miners in Zusammenhang gebracht werden könne.

„Ich kann nicht mit hundertprozentiger Sicherheit versichern, dass alle schwarzen Punkte im Besitz von Satoshi sind, aber fast alle gehören einer einzigen Entität, und diese Entität begann mit dem Mining direkt ab Block 1 und mit der gleichen Performance wie der Genesis-Block.“

BitMEX führt Analyse weiter

Die Kryptobörse BitMEX hat für ihre Untersuchung auf den Analyseergebnissen von Lerner aufgebaut. Auch BitMEX stellt die Existenz eines dominanten Miners fest.

„Obwohl es starke Hinweise auf einen dominanten Miner im Jahr 2009 gibt, denken wir, dass die Beweise weit weniger robust sind, als viele angenommen haben. Selbst wenn man sich sicher ist, unterstützt der Beweis nur die Behauptung, dass der dominante Miner aus unserer Sicht deutlich weniger als eine Million Bitcoins erzeugt haben könnte.“

Ist Nakomoto also doch kein Bitcoin-Millionär? Jein.

„600.000 bis 700.000 Bitcoins sind vielleicht eine bessere Schätzung“,


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heißt es in der BitMEX-Analyse weiter. Sollte die Schätzung zutreffen, würde Nakamoto bei aktuellem Bitcoin-Kurs „lediglich“ Bitcoin im Wert von 3,4 bis 4 Milliarden Euro hodln.

Eines steht jedenfalls fest: Ob 600.000 oder eine Million BTC – sollte sich der Besitzer der Coins dazu entschließen, sie doch in Umlauf zu bringen, könnte das den Bitcoin-Markt gehörig durcheinander wirbeln. Von den 21 Millionen Bitcoin, die es höchstens geben kann, gelten bereits etwa vier Millionen als unwiederbringlich verloren. Denn wer seinen Private Key verliert, verliert Zugriff auf seine Coins. Auch die vermeintliche Million Bitcoins, die sich in Nakamotos Besitz befinden sollen, gehört dazu. Bei Schätzungen zu den in Umlauf befindlichen BTC werden diese vier Millionen abgezogen. Es ist unwahrscheinlich, dass Nakomoto seine Coins „verbrannt“ hat. So sagte er zu seiner aktiven Zeit: „You should never delete a wallet“.

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