Kryptographie Samsung lanciert Blockchain-Smartphone mit Quantenchip

Anton Livshits

von Anton Livshits

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Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Samsung Shop mit Smartphones

Quelle: Shutterstock

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Jenseits der Blockchain verspricht die Quantentechnik in Sachen Datensicherheit und Kryptographie ebenfalls höchst Interessante Anwendungsmöglichkeiten. Ein neues Blockchain-Smartphone aus Südkorea versucht sich an der Vereinigung dieser kryptographischen Ansätze.

Der südkoreanische Mobilfunkanbieter SK Telecom hat gemeinsam mit Samsung ein neues Blockchain-Smartphone lanciert. Als Kernfeature verfügt das auf den Namen Galaxy A Quantum getaufte Gerät über einen Quanten-Zufallszahlengenerator-Chipsatz. Damit ist es das weltweit erste 5G-fähige Gerät, das Quantenverschlüsselung verwenden kann. Die beiden Konzerne entwickelten den Quantenchip gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen ID Quantique.

Laut einer Pressemeldung setzt das neue Blockchain-Smartphone auf „quantenverstärkte Kryptographie.“ Das Gerät ist bereits vorbestellbar. Als offiziellen Verkaufsstart für Südkorea gibt SK Telecom den 22. Mai an. Der Kostenpunkt beläuft sich dabei auf 649,000 Südkoreanische Won, was umgerechnet etwa 488 Euro entspricht.

Blockchain meets Quantentech: Eine interessante Kombo

Das wesentliche Feature des Galaxy A Quantum ist eine Zwei-Faktor-Authentisierung, die auf Quanten-generierte Zufallszahlen zurückgreift. Das Gerät nutzt diese Sicherheitsfunktion einerseits bei der Anmeldung für vielfältige SK-Telecom-Dienste sowie dem Bezahlsystem SK Pay. Daneben findet sie auch bei dem Blockchain-basierten Authentifizierungsdienst Initial Verwendung. Der Dienst wird von einem Konsortium verschiedener südkoreanischer Unternehmen betrieben, die mit ihm eine Blockchain-Plattform für die dezentrale Speicherung von Identitätsdaten schaffen wollen.


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Mit Hilfe der Quantentechnologie lässt sich auf dem Galaxy A Quantum eine „Quantum Wallet“ für Initial erstellen. Dadurch kann der Nutzer etwa seinen Personalausweis oder Versicherungsdokumente in sicherer Form auf dem Blockchain Smartphone abspeichern. SK Telecom verspricht, dass die Nutzung der Quantenverschlüsselung, den Dokumentenaustausch über die Initial-Plattform vereinfachen soll. Das Unternehmen kündigte ferner an, die Anzahl der Dokumente zu erhöhen, die vom Authentifizierungsdienst unterstützt werden.

Blockchain-Smartphones im Trend?

Zumindest für Samsung ist das Galaxy A Quantum indes nicht der erste Ausflug in die Blockchain-Welt. Denn der südkoreanische Multimediakonzern setzt bei seinen Spitzen-Geräten bereits seit einiger Zeit auf Blockchain-Kompatibilität. Demgemäß verfügt auch das neue Samsung Galaxy S20 über den Blockchain Key Store. Nutzer des Blockchain Smartphones können dort ihre Schlüssel für Assets auf Basis von Ethereum, Bitcoin, Klaytn, Tron und Stellar verwahren.

Andere Smartphone-Hersteller haben ihre Geräte jedoch ebenfalls für die Krypto-Welt geöffnet. Die taiwanische Handyschmiede HTC stattete ihr HTC Exodus 1S beispielsweise mit der Funktion aus, eine eigene Bitcoin Full Node zu betreiben. Seit kurzem lässt sich dieses Blockchain–Smartphone zudem sogar für das Mining von Monero nutzbar machen.

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