Mining mit dem Handy HTC Exodus wird zur Monero-Mine

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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HTC Exodus Phone

Quelle: Shutterstock

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HTC feilt weiter an seinem Image als Blockchain-Avantgarde. Nutzer sollen alsbald Monero mithilfe ihres Exodus 1S generieren können.

Nutzer des HTC Exodus 1S können demnächst Monero (XMR) auf ihrem Smartphone minen. Mithilfe der App „DeMiner“ des ASIC-Herstellers Midas Labs könnte die neue Funktion des Blockchain Phones bereits in diesem Quartal verfügbar sein.


Damit betritt der taiwanische Elektronikhersteller neues Terrain. Schließlich war das Krypto-Mining bisher leistungsstarken Grafikkarten und spezialisierten Chips, so genannten ASICs (Application Specific Intigrated Circuits) vorbehalten. Diese gelten als besonders geeignet, die notwenigen Hash-Funktionen effizient durchzurechnen.

HTC verspricht jedoch, dass auch das Smartphone–Mining profitabel ist. Demnach können Nutzer des Exodus 1S XMR im Gegenwert von bis zu 0,0038 US-Dollar pro Tag generieren; die Stromkosten belaufen sich laut HTC auf etwa die Hälfte dessen. Damit sind die Betriebskosten des Minings sogar deutlich profitabler als die von herkömmlichen Mining Pools. Schließlich ist die Gewinnmarge von Bitcoin–Minen deutlich schmaler und beträgt selten mehr als ein paar Prozent.

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Mit dem Schritt will HTC neue Wege sowohl im Smartphone– als auch Krypto-Geschäft gehen und verbindet zwei Technologien, die bisher als unvereinbar galten.

Bitcoin und Mobiltelefone sind die einflussreichsten technologischen Erfindungen der letzten Zeit. Mobiles Mining ist ein wichtiges Forschungsthema für die Entwicklung sicherer Kryptowährungen. Die Zahl der Mobiltelefone im Jahr 2020 nähert sich 3,5 Milliarden, was die Hash Rate und das MIning weiter dezentralisieren und verteilen würde,

sagt Phil Chen, Chef der HTC-Krypto-Sparte.

Dass die Wahl auf XMR und nicht etwa auf Bitcoin gefallen ist, hat indes praktische Gründe. Denn im Gegensatz zum SHA-256-Hash-Algorithmus setzt Monero auf Random X. Dabei handelt es sich um einen Hash-Algorithmus, der weniger anfällig für ASICs ist, als der Bitcoin-Algorithmus.

Dies sei indessen ganz im Sinne der Dezentralisierung, meint Jri Lee, Gründer und CEO von Midas Labs:

Das Krypto-Mining sollte niemals auf zentralisierte Mining-Farmen beschränkt werden. Das Mining auf mobilen Endgeräten repräsentiert den Geist der Blockchain.

HTC ist Blockchain-Avantgarde

Mit dem Schritt feilt der Smartphone-Hersteller weiter an seinem Image als Vorreiter in Sachen Blockchain-Implementierung. Denn wie wir bereits berichtet hatten, können Nutzer des 1S bereits seit geraumer Zeit einen Bitcoin Full Node auf ihrem Gerät betreiben.

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