Schlechte News für ICOs Salt ICO gesetzeswidrig: Rückerstattungen fällig

Robin Wolf

von Robin Wolf

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Robin Wolf

Robin Wolf beendete 2017 sein Studium der Psychologie an der Universität Wien und begann noch im selben Jahr seine Arbeit als Schriftsteller für Kryptowährungen. Dort realisiert er die Verschmelzung seiner Faszination für Technologie, Finanzen, Marktpsychologie und Sprache.

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Ein weiteres ICO wurde als gesetzeswidrig eingestuft: Der Token Sale der Firma Salt. Gemeinsam mit der SEC ist man nun um Wiedergutmachung bemüht.

Die US-Börsenaufsicht SEC (für U.S. Securities and Exchange Comission) hat am 30. September 2020 einen offiziellen Gerichtsbeschluss bezüglich des 2017 durchgeführten Token Sales für Salt veröffentlicht. Dieser besagt, dass Salt Blockchain Inc. aufgrund fehlender Registrierung des ICO (Initial Coin Offering) nun Rückerstattungen für alle Teilnehmer durchführen muss.

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Die SEC hat der Kredit-Plattform eine 14-tägige Frist auferlegt. In dieser Zeit muss Salt einen offiziellen Bericht auf seiner Webseite veröffentlichen. Daraus soll ersichtlich werden, dass Investoren in der Lage sein werden, Erstattungen zu beantragen. Diese müssen für die Einleitung der Rückzahlung lediglich ein offizielles Antragsformular ausfüllen. Alle Personen, die Salt vor dem 31. Dezember 2019 erworben haben, sind dazu berechtigt.

Die US-Behörde argumentiert, dass Salts ICO Wertpapiergesetze verletzt habe, indem der Token Sale nicht offiziell registriert wurde. Salt gelte als Wertpapier (Security)  und nicht als funktionelle Währung. Das sei unter anderem daraus ersichtlich, dass die Firma ihren Investoren potenzielle Gewinne versprach.

Salt bemüht sich um Einigung

Besagtes ICO fand im Juni 2017 statt und nahm zum damaligen Zeitpunkt 47 Millionen US-Dollar von Investoren ein. In weiteren Verkäufen, die nach dem offiziellen ICO stattfanden, nahm Salt weitere 1.2 Millionen US-Dollar ein.

Da Salt keine Registrierung eingereicht hatte und auch nicht als Ausnahme qualifiziert war, galt der Token Sale als Verstoß gegen Abschnitt 5(a) und 5(c) des US-amerikanischen Wertpapiergesetzes.

Abschnitt 5(a) besagt, dass jeglicher zwischenstaatlicher Verkauf sowie Mitführen von nicht-registrierten Wertpapieren illegal ist. Abschnitt 5(c) erachtet es als gesetzeswidrig, dass Personen nicht-registrierte Wertpapiere im zwischenstaatlichen Handel direkt oder indirekt Verkaufen. Eine Einigung mit der SEC bedeutet nicht, dass Salt die Anschuldigungen zugibt oder ablehnt.

Die Kredit-Plattform war stets bemüht, den Fall zu begleichen. Dabei stimmte die Firma mit den Anforderungen der SEC überein. Das bedeutet nun, dass Salt eine Strafe von 250.000 US-Dollar innerhalb der nächsten 10 Tage zu begleichen hat. Darüber hinaus soll man den Prozess für Rückerstattungen in diesem Zeitraum in Gang setzen. Zuletzt muss der zugehörige Token, SALT, offiziell als Wertanlage bei der SEC registriert werden.

In einem Offiziellen Statement äußert sich die Firma wie folgt:

Salt kooperierte stets mit der SEC und arbeitete bereits seit einigen Monaten eine Einigung mit der SEC aus. In dieser Zeit wuchs die Plattform weiter und hat die Überlebensfähigkeit des Kreditgeschäfts sowie der Technologie unter Beweis gestellt. Da das Unternehmen und die SEC nun eine Einigung erzielt hat, plant die Firma, ihr Produktangebot um Vermögensverwaltung und –erhaltung zu erweitern.

In einem ähnlichen Fall wurde am 30. September ein Urteil gefällt. Hier wurde der Token Sale der Firma Kik Interactive Inc. als gesetzeswidrig eingestuft. Die Firma arbeitet nun eine Einigung mit der SEC aus.

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