Ripple-CEO Brad Garlinghouse: XRP weniger volatil als Fiat

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Brad Garlinghouse, seines Zeichens CEO von Ripple, stellte sich einem Ask Me Anything (AMA) auf YouTube. Dabei verriet er, warum er findet, dass XRP weniger volatil als Fiatwährungen ist.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Am 22. August veröffentlichte David Schwartz auf der offiziellen Ripple-Homepage einen Beitrag, wonach der XRP-Ledger mindestens genauso, wenn nicht noch dezentralisierter als Bitcoin und Ether sei. Dies erkläre sich allein durch das Konsensprotokoll von XRP. Dadurch, dass die XRP-Validators im Vergleich zu den Bitcoin-Minern nicht für die Validierung der Transaktionen belohnt würden, sei es letztlich ein „dezentralisierter, demokratischer Konsensmechanismus“, der von keiner einzelnen Partei kontrolliert werden könnte. So sei beim XRP-Ledger im Gegensatz zu Bitcoin auch keine 51-Prozent-Attacke möglich, schließlich habe jeder Validator nur eine Stimme.

In seinem AMA vom selben Tag bezeichnete Brad Garlinghouse diese Analyse als „tiefgreifend“ und bestätigte:

„Ripple besitzt von diesen 150 Validators lediglich 10 – also ungefähr sieben Prozent.“


So gebe es lediglich ein zentralisiertes Unternehmen namens Ripple, welches in das XRP-Protokoll investiere. (Was dabei nicht zur Sprache kommt, ist die Tatsache, dass diese zentralisierte Firma tatsächlich mehr als die Hälfte der gesamt verfügbaren Menge an XRP in Escrow hält – hier nachzulesen.)

In Bezug auf die weitere Entwicklung von XRapid und die Adaption von XRP mit dem Blick auf Asien gab sich Brad Garlinghouse für die Zukunft außerdem hoffnungsvoll:

„Ich bin sehr optimistisch, dass wir hier ein Produkt haben, das ein tatsächliches Problem löst. Und ich freue mich über den Fortschritt, den wir machen. Ich bin eine ungeduldige Person, von mir aus könnte das alles schneller gehen. Aber wenn man ein tatsächliches Problem löst und Spannungen aus dem System entfernt, werden die Menschen das anerkennen.“

XRP – Weniger volatil als Fiat?

Schließlich kam der CEO von Ripple noch auf das Thema Volatilität zu sprechen. Hier erklärte er mit einem eindrücklichen Beispiel, warum XRP letztlich weniger volatil als Fiatwährungen ist:

„Menschen reden immer über die Volatilität, wenn man Kryptowährungen für drei oder vier Sekunden für eine XRP-Transaktion hält. Das ist aber falsch. Das Volatilitätsrisiko, XRP für drei Sekunden zu halten, ist im Vergleich zu Fiat viel geringer. Wenn man Fiat für drei Tage hält, hat man ein viel größeres Volatilitätsrisiko. Das Volatilitätsrisiko bei XRP ist also viel geringer, weil es so schnell und so effizient ist.“

Der XRP-Kurs verzeichnete derzeit innerhalb des letzten Monats ein Minus von 29 Prozent. Der Kurs liegt damit bei knapp 0,32 US-Dollar und performte innerhalb der letzten drei Sekunden recht gut.

Das komplette Video seht ihr hier:


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