Fed-Report Regulierungs-News treiben Bitcoin-Kurs vor sich her

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Ein Bürogebäude der Federal Reserve Bank

Quelle: Shutterstock

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Die Dynamik des Krypto-Markts wird angeblich maßgeblich von der Nachrichtenlage bestimmt. Dabei reagiert der Markt sowohl positiv als auch negativ auf Meldungen aus dem Reich der Regulierung – zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Report der Fed.

Ein aktueller Bericht des Globalization Institutes der Federal Reserve Bank of Dallas illustriert die Reaktionen des Krypto-Markts unter der Marktdominanz von Bitcoin auf spezifische Nachrichtentypen. Den Ergebnissen nach reagieren Transaktionsvolumina und Nutzerbasis des Krypto-Markts wesentlich auf Nachrichten über regulatorische Maßnahmen.

Dabei hängt die Tragweite der Auswirkungen von spezifischen, regulatorischen Nachrichtenkategorien ab:

Ereignisse im Zusammenhang mit allgemeinen Verboten von Kryptowährungen oder deren Behandlung nach dem Wertpapierrecht haben die größten negativen Auswirkungen, gefolgt von Nachrichten zur Bekämpfung Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie zur Einschränkung der Interoperabilität von Kryptowährungen mit geregelten Märkten.

Hingegen korrelieren Nachrichten, die auf die Schaffung bestimmter Rahmenbedingungen für Kryptowährungen und Initial Coin Offerings (ICOs) abzielen, mit starken Gewinnen am Markt.

Bitcoin reagiert auf SEC und Zuckerberg

Im Besonderen verweist der Bericht auf zwei bestimmte Ereignisse, die in enger Korrelation zur Entwicklung des Bitcoin-Kurs standen. Am 10. März 2017 hat die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commision (SEC) ihr Veto gegen einen möglichen Bitcoin ETF verkündet. Innerhalb von fünf Minuten nach Bekanntgabe der Entscheidung ist der Bitcoin-Kurs um 16 Prozent eingebrochen.

Eine starke Korrelation zeigte sich auch während Mark Zuckerbergs Anhörung zur Libra-Einführung vor dem US-Kongress im Oktober 2019. Auch dieses Ereignis führte zu Bitcoin-Kurseinbrüchen, was darauf schließen lässt, „dass allgemeinere Ereignisse, die keine spezifischen regulatorischen Maßnahmen signalisieren, sondern vielmehr auf die allgemeine Haltung der Behörden zu digitalen Assets hinweisen, einen erheblichen Einfluss auf den Krypto-Markt haben“.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

In dem Bericht werden die Ergebnisse der Nachrichten-Markt-Korrelation abschließend zu einem Durchschnitt abstrahiert. Dabei werden grob zwei Typen von Nachrichten klassifiziert: Krypto-positive und Krypto-negative Schlagzeilen. Demnach fallen die „günstigen Ereignisse“ im Durchschnitt mit einer Rendite von 0,33 Prozent in einem Zeitfenster von 120 Minuten um die Ereignisse zusammen (linke Grafik). In der 24-stündigen Entwicklung korrelieren die Meldungen mit einer Rendite von 1,52 Prozent (rechte Grafik).

Eine ähnliche Relation zeigt sich auch in die entgegengesetzte Richtung. „Ungünstige Ereignisse“ fallen demnach mit einer um 0,32 Prozent bzw. 3,12 Prozent niedrigeren Rendite im gleichen Zeitfenster zusammen. Dem Bericht nach scheinen sich die Ereignisse auch bereits vor offizieller Bekanntgabe der Meldungen, etwa per Pressemitteilung, einzupreisen. Demnach sickern die Meldungen bereits durch den Krypto-Space, bevor sie in den offiziellen Kanälen nach Außen kommuniziert werden.

Der Markt lechzt nach Regulierung

Abschließend werden die Auswirkungen verschiedener Nachrichtenkategorien auf den Bitcoin-Kurs über einen Zeitraum von 24 Stunden und 10 Tagen analysiert. Die Grafik zeigt die Reaktion der Kursentwicklung auf vier spezifische Kategorien. Nachrichten, die auf Krypto-Verboten hindeuten, sind mit deutlich negativen Renditen verbunden. Angesichts drohender strenger Regularien, führten auch Nachrichten zu negativen Renditen, die darauf hindeuten, dass Kryptowährungen als Wertpapiere (Securities) eingestuft werden könnten.

Im Gegensatz dazu führten Meldungen zur Schaffung eines spezifischen Rechtsrahmens zu positiven Renditen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass diese Regularien im Allgemeinen milder als die des Wertpapierrechts und damit positiv eingestuft werden. Die Reaktionen bleiben im Vergleich der Zeitfenster von einem Tag und von zehn Tagen konsistent und belegen eine Präferenz des Markts für definierte Regularien.

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