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Neue Studie Wer interessiert sich noch für NFTs?

Seit Beginn des Jahres hat es der Krypto-Markt nicht leicht. Auch der NFT-Sektor lässt zu wünschen übrig. Eine neue Studie zeigt, welche Regionen noch großes Interesse an den digitalen Kunstwerken haben – und wo sie auf keine Gegenliebe stoßen.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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NFT-Illustration mit Regenbogen

Beitragsbild: Shutterstock

| Der NFT-Sektor musste – wie der Krypto-Space im Allgemeinen – mit schrumpfender Aktivität zu kämpfen.

Kätzchen, Affen, Punks oder Haftbefehl: NFTs gibt es in allen möglichen Farben und Formen. Sie sprießen aus den verschiedensten Industrien wie Pilze im Herbst aus dem Boden. Und doch: Wie der Krypto-Sektor im Allgemeinen haben die digitalen Kunstwerke seit Beginn des Jahres mit schrumpfender Aktivität zu kämpfen.

Trotzdem scheinen die großen Technologie-Unternehmen der US-Westküste nach wie vor von NFTs überzeugt zu sein: Unter anderem Meta macht seit Kurzem ernste Sache und weitete sein NFT-Pilotprojekt von Instagram nun auch auf Facebook aus. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Interesse an Non-Fungible Token aus?

In einer neuen Studie untersuchte das Kreditunternehmen CashNetUSA die weltweiten Suchanfragen bezüglich NFTs. Im Folgenden ein Auszug der Ergebnisse.

Europa: Interesse an NFTs vor allem im Norden

Wenn man sich die Suchanfragen pro eine Million Einwohner:innen in Europa anschaut, sticht die nördliche Hälfte des Kontinents hervor. Der Studie zufolge besetzt Island mit 11.194 Suchanfragen den ersten Platz im NFT-Ranking nach Interesse.

Auch die skandinavischen Länder schlagen sich ziemlich gut: Norwegen kann mit 8.031 Suchanfragen pro eine Million Einwohner:innen glänzen. Doch auch auf der anderen Seite des Ärmelkanals zeigt man sich interessiert: 8.336 Suchanfragen pro eine Million Einwohner:innen kommen aus dem Vereinigten Königreich, 7.388 aus Irland.

Deutschland ist im unteren Mittelfeld zu finden. Mit 3.125 Suchanfragen pro eine Million Einwohner:innen liegt die Bundesrepublik zwar nicht auf dem letzten Platz, den Moldawien mit lediglich 811 belegt. Die Schweiz soll jedoch mehr als das Doppelte an Suchanfragen im Vergleich zu Deutschland verzeichnen.

Wo stoßen NFTs auf Gegenliebe?

Die eine Sache ist, wie viel Interesse generell eine Region an NFTs hegt. Eine ganz andere Frage ist, ob ein Land positiv oder negativ gegenüber NFTs eingestellt ist.

So untersuchte CashNetUSA im Rahmen einer Twitter-Analyse, welche Tweets in einem eher positiven oder eher negativen Zusammenhang mit NFTs stehen.

Vor allem in Polen scheinen die digitalen Kunstwerke am wenigsten auf Gegenliebe zu stoßen: Mit 227 negativen Tweets pro 1.000 NFT-Tweets belegt das osteuropäische Land den ersten Platz der Länder, die der Analyse zufolge keine guten Worte über NFTs verlieren.

Obwohl das Suchinteresse an NFTs in Irland vergleichsweise hoch ist, stoßen auch hier NFTs nicht unbedingt auf Anklang: 101 Tweets pro 1.000 NFT-Tweets aus Irland sind negativ behaftet, sagen die Ergebnisse.

Derweil scheint Montenegro eine andere Richtung eingeschlagen zu haben. 876 Tweets pro 1.000 NFT-Tweets sind positiv gestimmt. Auch Bosnien und Herzegowina soll in hohen Tönen über Non-Fungible Token sprechen (788).

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Methodik

CashNetUSA hat die Daten im März 2022 erhoben. Mit dem Tool Ahrefs suchte das Unternehmen nach dem Begriff "NFT" für jedes Land und errechnete die Ergebnisse pro eine Million Einwohner:innen. Mithilfe des Twitter API und Snscrape suchte man nach Tweets mit den Treffern "NFT" und "NFTs" und stellte mit dem Tool Hugging Face fest, ob der Tweet positiv oder negativ ist. Als negativ gilt ein Betrag, der eine Wahrscheinlichkeit von über 0,5 aufweist, negativ zu sein. Länder, die weniger als 50 Tweets veröffentlichten, wurden aus der Statistik herausgenommen.

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