Ethereum-Konkurrenz Token Sale: Polkadot lässt die Kasse klingeln
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Ethereum-Konkurrent Polkadot hat einen erfolgreichen Token Sale zu vermelden.

Wie die Nachrichtenseite The Block meldet, hat der Ethereum-Konkurrent Polkadot einen weiteren sehr erfolgreichen Verkauf von Token zu vermelden. Der Verkauf lief vom 24. bis zum 27. Juli. Insgesamt kamen etwas mehr als 1000 Transaktionen zusammen. Das Gesamtvolumen beträgt knapp 4000 Bitcoins, also rund 43,3 Millionen US-Dollar.

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Im Rahmen dieser Aktion konnten interessierte Anleger den nativen DOT-Token von Polkadot erwerben. Der Preis lag laut Polkadot bei 125 US-Dollar pro Stück. Es konnte jedoch nicht jeder Investor weltweit diesen Token kaufen. Anleger aus den USA, Japan und einiger anderer Länder waren von diesem Angebot ausgeschlossen. 

Wer steckt hinter Polkadot? Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom Co-Gründer von Ethereum, Gavin Wood. Durch das Protokoll ist es möglich, verschiedene Blockchains wie Bitcoin oder Ethereum miteinander zu vernetzen. Aus diesem Grund möchte Wood mit Polkadot eine Blockchain-Dominanz eines oder mehrerer Anbieter verhindern. Er selbst spricht von Polkadot als einer „Wette gegen den Blockchain-Maximalismus“. Diese Aussage interpretieren viele Beobachter als Seitenhieb gegen das von ihm einst mitgegründete Ethereum. Demgegenüber soll Polkadot bessere Skalierbarkeit und Interoperabilität bieten.

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Polkadot schon mit einigen erfolgreichen Verkäufen

Es ist beileibe nicht das erste Mal, dass Polkadot eigene Token verkauft. Im Oktober 2017 brachte ein Token-Presale ganze 145 Millionen US-Dollar (gut 485000 ETH) ein. Die Einnahmen wurden in den Ausbau des parallelen Blockchain-Konzepts investiert. Es folgte vor etwa einem Jahr ein weiterer Verkauf, diesmal verkauften sich gar eine halbe Million Token. Der monetäre Gegenwert wurde nicht genau genannt. Allerdings gab Polkadot seinerzeit das ehrgeizige Ziel aus, eine Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar anzustreben. 

Erst im Mai dieses Jahres ging das Mainnet von Polkadot an den Start. Als Partner hat man T-Systems gewinnen können. Die Organisation, die dahinter steht, ist die Web3 Foundation. Überdies ist es mit dem Tool „Substrate“ Entwicklern möglich, neue Blockchain-Netze zu generieren und diese vergleichsweise schnell in das Netzwerk von Polkadot zu integrieren.

Seit Februar dieses Jahres ist auch Chainlink in die Architektur von Substrate eingebunden. Vorher konnte die Versorgung von Smart Contracts durch Oracles nur auf Ethereum-Basis geschehen. Diese Smart Contracts-Funktion gilt als unschlagbarer Vorteil von Ethereum gegenüber Bitcoin. Für nächsten Monat ist außerdem der Start von Ethereum 2.0 in Phase 0 angekündigt.

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