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Tagomi Trading erhält begehrte New Yorker BitLicense

Tagomi Trading LLC, eine Tochter der New Yorker Holding Tagomi Inc., darf ab sofort mit dem regulatorischen Segen der regionalen Aufsichtsbehörde New York State Department of Financial Services (DFS) operieren. Seit 2015 müssen New Yorker Firmen zunächst die sogenannte BitLicense einholen, bevor sie Finanzdienstleistungen mit digitalen Assets anbieten dürfen.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Sowohl eine Virtual Currency License als auch eine Money Transmission License konnte sich Tagomi Trading vonseiten des zuständigen Regulators sichern. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die das DFS am 27. März auf seiner Website veröffentlichte.

Damit darf der Finanzdienstleister ab sofort auch im Bereich Krypto-Assets operieren und etwa Finanzprodukte auf Bitcoin-Basis anbieten. Die Money Transmission License kommt dem Unternehmen indes hinsichtlich seiner Aktivitäten als Broker zugute. Denn ab sofort erlaubt die Behörde auch die Durchführung von Order-Platzierungen für digitale Währungen wie BTC, ETH, BCH und LTC. Wie die DFS allerdings betont, sind Wertpapiere nach Definition der SEC ausgenommen. Mit Security Token wird Tagomi also vorerst nichts zu tun haben.

Tagomi erster Broker mit Genehmigung für Bitcoin-Maklertätigkeit

Mit den regulatorischen Stempeln ist Tagomi der „erste New Yorker Broker für digitale Währungen“ wie Bitcoin.

Wir begrüßen die gründliche Überprüfung und den sorgfältigen Umgang der DFS mit den Marktakteuren, um transparentere und fairere Marktbedingungen zu schaffen.

Greg Tusar, CEO von Tagomi Trading LLC

Auch das zuständige Department of Financial Services zeigt sich ambitioniert. Man wolle ein faires Marktumfeld für Bitcoin & Co. schaffen, bei dem auch institutionelle Investoren bedient werden können:

Die DFS setzt sich für die Förderung von Innovationen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des aufstrebenden Sektors für virtuelle Währungen in New York ein.

Linda A. Lacewell, Intendantin der DFS

Und weiter: „Die Zustimmung der DFS zu Tagomis Lizenzen bietet den Verbrauchern mehr Schutz auf einem sich ständig entwickelnden globalen Finanzmarkt.“

Institutionelle Investoren im Blick

Tagomis Kerngeschäft wird vor allem das Angebot von Broker-Dienstleistungen für institutionelle Investoren sein. Ein Feld, welches seit geraumer Zeit starken Auftrieb erfährt. Schließlich gibt es zwar eine ganze Reihe an Krypto-Börsen. Regulierte Finanzdienstleistungen für institutionelle Anleger sind im Krypto-Ökosystem allerdings Mangelware.

Seit 2015 ist das DFS mit der Aufsicht über den sich immer schneller ausbreitenden Krypto-Sektor betraut. Seither gewährte die Behörde 18 Unternehmen die begehrte BitLicense. Dies ist der höchste regulatorische Orden im Hinblick auf Krypto-Geschäftspraktiken im US-Bundesstaat New York.

Die Zustimmung der Behörde war indes bei Tagomi fest eingeplant. Bereits Anfang März konnte das Unternehmen in einer Funding-Runde etwa zwölf Millionen US-Dollar einsammeln. Zu den Investoren gehört neben Pantera Investments auch der Yale-Fonds Paradigm.

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