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Marktupdate Steht Bitcoins Ausbruch bevor? Der RSI deutet darauf hin

Die aktuelle Korrektur ist selbst für Bitcoin heftig. Doch es gibt Grund für Optimismus.

David Scheider
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Ein Papierflieger

Beitragsbild: Shutterstock

Noch immer notiert Bitcoin (BTC) in unbefriedigendem Territorium. Denn bereits seit Mitte Mai oszilliert die Kryptowährung zwischen 40.000 US-Dollar und 32.000 US-Dollar – ohne Anstalten zu machen, alsbald in einen neuen Aufwärtstrend zu wechseln. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt BTC bei 36.544 US-Dollar und notiert damit 1,6 Prozent im Minus verglichen mit dem Vortag.

Auch in der mittleren Frist sieht es eher ernüchternd aus. Ein Blick auf die Monatsübersicht verrät, dass diese mutmaßliche Mid-Cycle-Korrektor ungewöhnliche lange dauert und ungewöhnlich heftig ausfällt. Zwei rote Kerzen auf Monatssicht? Das gab es 2017 nicht.

Auch logarithmiert fällt auf: Der Drop vom Mai 2021 fiel heftig aus. Eine Reihe Anleger wurden aus dem Markt gespült.

Drops wie der vom Mai, bei dem BTC binnen Tagen 50 Prozent seines Wertes einbüßte, gehen nicht spurlos an den Anlegern vorbei. Vor allem Neulinge wurden dabei aus dem Markt gespült. Wie unsere Slideshow zeigt, ist Bitcoins Volatilität nichts Ungewöhnliches:

Bitcoin: Die 5 madigsten Monate seit 2018

RSI: Bitcoin unterbewertet

Doch es gibt Grund für einen vorsichtigen Optimismus. Und der liegt im RSI begründet. Der RSI (Relative Strength Index) ist ein technischer Indikator, anhand dessen sich recht zuverlässig ablesen lässt, ob ein Asset über- oder unterbewertet ist. Typischerweise spricht man bei einem RSI von >70 von einem überkauften Asset und rechnet mit einer Korrektur. Dem gegenüber stehen überverkaufte Assets, die man anhand eines RSI <30 erkennt. Aktuell steht Bitcoin mit 61 zwar noch gut da. Vergleicht man den aktuellen RSI aber mit vergangenen Bullenmärkten, wirkt das Asset dann doch vergleichsweise unterbewertet.

Zu diesem Schluss kommt auch @therationalroot, ein anonymer Datenanalyst.

Ich erwarte auf jeden Fall, dass der Juni mit einem Aufwärtstrend abschließt, denn sonst wäre es das erste Mal, dass wir 3 aufeinanderfolgende Monate in einem Abwärtstrend haben,

schreibt der Analyst auf Twitter.

Auch hier wird deutlich: Die aktuelle Korrektur ist selbst für Bitcoin-Verhältnisse extrem. 2017 fiel der RSI bei der BTC-Korrektur vom März gerade mal auf einen Wert von 73. Im Grunde lässt das nur zwei Schlüsse zu: Der Bullenmarkt ist vorbei oder Bitcoin ist deutlich unterbewertet und dürfte alsbald wieder Boden gutmachen.

Dass zweitere Option näher liegt, sieht auch Permabulle PlanB. Der Urheber des umstrittenen Stock-to-Flow-Modells weist darauf hin, dass Bitcoin nach Maßgabe seiner Berechnung immer noch auf Mondkurs ist. Schließlich unterschreitet BTC selbst bei derlei heftigen Dips nicht die zulässigen Werte des Modells.

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