SBF im Zeugenstand “Es ist sein letzter verzweifelter Würfelwurf”

SBF will in seinem Strafprozess aussagen. Was das für den FTX-Gründer bedeutet und wie der Fall bisher für ihn läuft, erklärt ein US-Anwalt.

Daniel Hoppmann
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FTX, Alameda

Beitragsbild: Fotomontage: Picture Alliance, Howard Fischer

| US-Anwalt Howard Fischer verfolgt den SBF-Prozess intensiv

Bisher lief es vor Gericht schlecht für Sam Bankman-Fried. Alles spricht gegen den Gründer der insolventen Krypto-Börse FTX. Tausende Dokumente und dutzende Zeugen belasten ihn schwer. Es sind teils erschreckende Enthüllungen: ein 8-Milliarden-Dollar-Loch bei FTX, ein unbegrenztes Kreditlimit für Alameda und mutmaßliche Bestechungen von chinesischen Beamten.

Ein Prozess voller Wendungen. Die neueste davon: Der 31-Jährige will aussagen. Ein enorm riskanter Schritt. US-Anwalt Howard Fischer sieht darin einen “letzten verzweifelten Würfelwurf”, mit dem sich Sam Bankman-Fried vor einem möglichen Leben im Gefängnis bewahren will. Der langjährige Strafverteidiger ordnet im BTC-ECHO-Interview die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Prozess ein. Außerdem erklärt er, warum der ehemalige Krypto-Mogul auf die Zeugenbank geht – und wie das sein Urteil beeinflussen könnte.

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