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Kapitalmärkte im Krisenmodus Satte Kursgewinne bei Bitcoin und Co.

Für Bitcoin als neue Assetklasse ist ein Krieg auf europäischem Boden eine nie dagewesene geopolitische Situation. Das macht die Bewertung kompliziert. Nun notiert die Kryptowährung 10 Prozent im Plus.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Vadim Ghirda

Die Asset-Bewertung in Krisenzeiten wie dieser ist kein einfaches Unterfangen. Ständig ändert sich die geopolitische Lage, ständig müssen Risiko, Rendite und zukünftige Szenarien neu gedacht und eingepreist werden.

So war am gestrigen Donnerstag, dem Tag des russischen Einmarschs in der Ukraine, ein herber Abverkauf bei Risikowerten wie Tech-Aktien und Kryptowährungen zu vermelden. Leitwährung Bitcoin (BTC) etwa korrigierte um 10, Ethereum (ETH) sogar um 13 Prozent.

Des Anlegers liebstes Asset war – wie so oft in Krisenzeiten – Gold. Das gelbe Edelmetall lag mit 1.962 US-Dollar auf einem 52-Wochenhoch.

Was wir momentan sehen, ist eine Abschätzung dessen, was wir noch sehen könnten. Ein Investor verhält sich wie eine scheues Reh, das bei Gefahr wegrennt,

sagt etwa comdirekt-Marktexperte Andreas Lipkow im BTC-ECHO Invest Podcast. Doch anscheinend sind die Rehe weiter gerannt, als nötig.

Denn heute sind diese Verhältnisse ins Gegenteil verkehrt. So notiert Gold am heutigen Freitag, 25. Februar, 2,2 Prozent im Minus, während der Kryptomarkt zu einer wahren Kursrallye angesetzt hat.

Bitcoin mit satten Plus

Bitcoin beispielsweise kostet zur Stunde 38.648 US-Dollar (USD) und damit 11 Prozent mehr als noch vor einem Tag. Ethereum liegt mit 12,2 Prozent sogar noch deutlicher im Plus.

Deutlich zugelegt haben auch die Tech-Werte. Mit 6,2 Prozent hat der Nasdaq100-Index (NDX) seine zweitstärkste Tagesrallye in diesem Jahr aufs Parkett gezaubert.

Wieso gerade heute Risikowerte so deutlich steigen und typische Safe-Haven-Assets korrigieren, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Ein Grund könnte ein zu deutlicher Abverkauf in den Wirren des Überfalls auf die Ukraine sein, der nun korrigiert wird.

Für positives Momentum gesorgt haben, dürften auch Berichte über Bitcoin-Spenden an das Ukrainische Militär. Denn Nach Analysen der Blockchain-Firma Elliptic konnte Come Back Alive, eine ukrainische Nichtregierungsorganisation, in nur 12 Stunden 400.000 US-Dollar in BTC einsammeln, die der Unterstützung des Militärs zugutekommen sollen.

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