Ripple und Florida Athletics haben kürzlich eine mehrjährige Partnerschaft bekannt gegeben. Das XRP-Logo erscheint seit dem Heimspiel am 5. September auf beiden 25-Yard-Linien im Ben Hill Griffin Stadium der University of Florida. Beide Seiten machten zunächst keine Angaben zur gezahlten Summe, aber laut Orlando Sentinel und AP liegt sie bei rund fünf Millionen US-Dollar pro Jahr. Sollte das stimmen, wäre es der größte Feldlogo-Deal im US-College-Sport überhaupt.
Zum Vergleich: Florida hatte im Vorjahr einen ersten Vertrag dieser Art mit GEICO geschlossen, für eine Million US-Dollar und zwei Heimspiele. Möglich wurde die Vermarktung erst durch eine Regeländerung der NCAA, die fortan Werbung auf dem Spielfeld während der regulären Saison erlaubt.
Zweiter Ripple-Deal im College-Sport
Neben dem Logo umfasst die Vereinbarung digitale Flächen, Beschilderung bei Veranstaltungen sowie Schulungen zu Finanzthemen und digitalen Vermögenswerten für Studierende und Sportler. Die Universität ist allerdings nicht dazu verpflichtet, XRP zu halten oder daen XRP Ledger für Zahlungen zu nutzen.
Es ist bereits Ripples zweiter Vorstoß in den College-Sport binnen zwei Monaten. Erst im Juli schloss das Unternehmen einen Fünfjahresvertrag mit der University of Kansas, welcher das XRP-Branding auf die Trikots der Jayhawks bringt. Ripple-CEO Brad Garlinghouse hatte dort eins selbst studiert. Am XRP-Kurs änderte die wachsende Sichtbarkeit bislang aber wenig. Der Ripple-Coin notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 1,42 US-Dollar, weiterhin rund 60 Prozent unter dem Allzeithoch von 2025.

