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Instagram vs. WeChat Mark Zuckerberg plant ein NFT-Paradies, während China sie verbieten will

Die potenzielle NFT-Integration bei Instagram schlug große Wellen und brachte die Gerüchteküche ins Brodeln. Gleichzeitig sorgt der chinesische Social-Media-Riese WeChat für Schlagzeilen: NFT-Accounts sollen auf der Plattform gesperrt worden sein.

Marlen Kremer
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Chinesische und US-Flagge

Beitragsbild: Shutterstock

Auf der SXSW-Konferenz in Austin, Texas, verkündete Meta-Chef Mark Zuckerberg, an einer NFT-Funktion für Instagram zu arbeiten. Nach der Integration von Non-fungible Token auf Twitter und Reddit traut sich jetzt also auch Zuckerberg mit seinen Unternehmen in das Reich der viel gehypten NFTs.

Während es bei Twitter vor allem um NFT-Profilbilder geht, gibt es derweil Spekulationen, dass Reddit einen eigenen Marktplatz für die digitalen Collectibles bauen will, um etwa OpenSea Konkurrenz zu machen. Zuckerberg jedoch lässt sich noch nicht in die Karten schauen.

Nach der Konferenz berichtete Tech-Jorunalist Casey Newton via Twitter, dass der Meta-Chef auch das Minten von NFTs auf Instagram geplant habe. Auf die Frage, was die Funktion genau mit sich bringen werde, erklärte eine Sprecherin von Meta gegenüber BTC-ECHO: “Wir haben bereits gesagt, dass wir NFTs erforschen, und wir haben keine weiteren Informationen, die über das hinausgehen, was Mark auf der SXSW gesagt hat”.

Es bleibt also abzuwarten, was das neue Feature genau für die Plattform bedeutet. Die Deutsche Bank prophezeit bereits, dass eine NFT-Integration auf Instagram den Sektor stark in Richtung Massenadoption treiben könnte, wie CoinDesk berichtete.

NFT-Sektor in der Mangel Chinas

Während US-amerikanische Social-Media-Plattformen sich mit Nachrichten über neue NFT-Features übertrumpfen, rudert man in China ordentlich zurück.

Laut Krypto-Journalist Colin Wu, der vor Ort berichtet, sperrte der beliebte Nachrichtendienst WeChat Accounts, die im Zusammenhang mit NFTs stehen. Der Grund: Verbreitung von Spekulationen. Auf Twitter sagte Wu:

WeChat, das 1,2 Milliarden Nutzer hat, sagte, es habe NFT-Accounts in großer Zahl verboten, verlange von ihnen eine von der chinesischen Regierung bereitgestellte Blockchain-Unternehmensanmeldung und verbiete Sekundärtransaktionen.

Colin Wu, Krypto-Journalist in China auf Twitter

Nachdem das Reich der Mitte dem Krypto-Mining-Sektor den Riegel vorgeschoben hatte, folgte bald auch das allgemeine Verbot für Krypto-Transaktionen. Auch für den NFT-Sektor gibt es strenge Regeln.

Erst jüngst gründete das Unternehmen hinter WeChat, Tencent, mit dem Großhändler Alibaba einen eigenen NFT-Marktplatz. Durch neue Richtlinien in China unterzog sich der Handelsplatz jedoch einem Rebranding, das den Begriff “NFT” in “Digital Collectible” umtaufte.

Damit verfolgt China weiterhin seine Überwachungsstrategie. Während die Regierung generell Kryptowährungen den Riegel vorschiebt, wird die chinesische digitale Zentralbankwährung (CBDC) immer weiter in den Alltag integriert. So langsam beobachtet man dieses Narrativ auch im NFT-Sektor: am besten nur Projekte aus staatlicher Hand.

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