Damien Hirst an Bord Neue NFT-Plattform soll Ethereum die Poleposition sichern
Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Damien Hirst

Quelle: Shutterstock

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Mit der erfolgreichen NBA-Top-Shot-Serie dominiert die Flow Blockchain derzeit den NFT-Sektor. Mit Palm wirft ConsenSys ein Ethereum-kompatibles Konkurrenzprodukt auf den Markt, dass die Karten neu verteilen könnte.

Über Sinn oder Unsinn lässt sich streiten, aber Fakt ist: Die Flow Blockchain von Dapper Labs hat sich durch den Erfolg der NBA-Top-Shot-Collectibles an die Spitze der NFT-Umschlagplätze gemausert. Über 470 Millionen US-Dollar sind inzwischen in die digitalen Sammelkarten geflossen. Erst mit weitem Abstand folgt die auf Ethereum aufsetzende CryptoPunks-Serie. Im Kampf um die Poleposition wirft das Blockchain-Unternehmen ConsenSys nun ein Konkurrenzprodukt auf den Markt, dass die Vormachtstellung der Ethereum Blockchain auch im neuen Boom-Sektor sichern soll.


Palm, die Ethereum-Antwort auf Flow

Am 30. März gaben ConsenSys, Kunstdienstleister HENI Group und die Filmproduktionsfirma Heyday Films die Einrichtung eines gemeinsamen “Innovationslabors” bekannt. Das Palm NFT Studio bildet künftig eine Schnittstelle, über die Künstler, Marktplätze und Rechtinhaber zusammenarbeiten und entsprechende Projekte und Plattformen im Palm-Ökosystem integrieren können. Dan Heyman, zuvor General Manager of Protocols bei ConsenSys, wird dem Palm NFT Studio als CEO vorsitzen.

Zudem steht bereits eine Reihe weiterer Partnerschaften im Raum, die Palm im Krypto-Ökosystem einbetten sollen. So werde die dezentrale Börse Uniswap “eine Version des Uniswap-v3-Protokolls einsetzen, um den Handel mit Kunstgegenständen innerhalb des Palm-Ökosystems zu unterstützen”. Auch an die NFT-Marktplätze Nifty’s und Eulerbeats soll Palm angebunden werden. Dafür wird die Palm-Sidechain an die Ethereum Wallet MetaMask angeschlossen.

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Das Innovationslabor könnte sich somit als Keimzelle neuer NFT-Projekte entwickeln. Der Schulterschluss mit etablierten Unternehmen aus der Unterhaltungs- und Kunstbranche dürfte den noch immer unüberschaubaren NFT-Markt auch dem Mainstream öffnen. Als Pilotprojekt wird Damien Hirst seine Serie “The Currency Project”, bestehend aus 10.000 individuellen Geldscheinen, an denen der Künstler fünf Jahre lang gearbeitet hat, als NFT-Serie auf die Plattform bringen.

Ob diese an den Erfolg der Beeple-Serie anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Mit Hirst hat sich das neue Projekt aber keinen kleinen Fisch geangelt. Hirsts Bilder und Plastiken (siehe Artikelbild) zählen zu den wertvollsten der zeitgenössischen Kunst. Sein Werk “Lullaby Spring” erzielte 2007 bei Sotheby’s die damalige Rekordsumme von 14,5 Millionen Euro. Der Preis stellte den bis dato höchsten dar, der je für ein Werk eines noch lebenden Künstlers gezahlt wurde. Er setzt jedenfalls große Stücke in Palm, die “bei weitem die beste Plattform” sei. Als reichster Künstler überhaupt, der ein Privatvermögen von einer Milliarde US-Dollar hortet, hat er den Verkauf aber wohl nicht nötig.


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