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10 Millionen US-Dollar Nach Krypto-Crash: Coinshares sieht institutionellen Inflow in Cardano

Das britische Investmentunternehmen CoinShares beobachtete diese Woche einen institutionellen Inflow in Cardano in Millionenhöhe. Derweilen vertröstet Charles Hoskinson beim “Alonzo”-Update seine Community.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Eine Cardano-Münze steht vor einer US-Dollar-Note.

Beitragsbild: Shutterstock

Cardano (ADA) litt ebenso wie ein Großteil des Krypto-Space unter dem Flash Crash der vergangenen Woche. Nachdem der Ethereum-Konkurrent am 16. Mai noch ein neues Allzeithoch von 2,46 US-Dollar vermelden konnte, ging es in den folgenden Handelstagen steil bergab. So fiel der ADA-Kurs drei Tage später auf 1,22 US-Dollar, kämpfte sich jedoch wieder an die 2 US-Dollar-Marke heran, ehe dann der Krypto-Crash nochmals zuschlug und ADA auf 1,03 US-Dollar herunterdrückte. Derzeit befindet sich der native Cardano-Token wieder im Erholungsmodus und notiert zu Redaktionsschluss bei 1,46 US-Dollar.

Nun beobachtete das britische Investmentunternehmen “CoinShares” diese Woche einen institutionellen Inflow von 10 Millionen US-Dollar in die Kryptowährung, während man beispielsweise bei Bitcoin und Ethereum Outflows in Höhe von 111 Millionen beziehungsweise 12,6 Millionen US-Dollar verzeichnet habe. Der Bericht begründet den Investitionsanstieg in Cardano damit, dass immer mehr institutionelle Investoren aufgrund von Umweltentscheidungen tendenziell eher in Proof-of-Stake-basierte Projekte anlegen würden. Dieses Phänomen zeige sich auch bei anderen Altcoins, heißt es. So konnte Polkadot ebenfalls einen wöchentlichen Investitionsanstieg von 5,5 Millionen US-Dollar verzeichnen. Insgesamt belaufen sich die Altcoin Inflows auf 27 Millionen US-Dollar.

Cardano-Gründer Charles Hoskinson: “Alonzo wird nochmals verschoben”

Derweilen verkündet Charles Hoskinson in einem YouTube-Video, wie es mit Cardano in den nächsten 90 Tagen weitergehen soll. Man arbeite derzeit mit Hochdruck an dem kommenden Hard Fork “Alonzo”, müsse das Update jedoch nochmals verschieben, um den teilnehmenden Community-Mitgliedern die Plattform bieten zu können, die sie verdienen.

Die nächsten 90 Tage werden wir so beschäftigt sein, wie nie zuvor in der Geschichte unseres Unternehmens und Ökosystems.

Charles Hoskinson auf YouTube

Zur Erinnerung: “Alonzo” soll Entwicklern ermöglichen, Smart-Contract-Anwendungen auf Basis der Cardano-Blockchain zu bauen. Damit will ADA seinem großen Konkurrenten Ethereum einen Schritt näher kommen, bei dem diese Funktion schon länger implementiert ist. Wann genau das Update nun kommen soll, ist derzeit noch unklar. Zunächst war man innerhalb des Cardano-Teams noch von Ende April ausgegangen, dann folgte eine Korrektur auf Ende Mai und letztlich ein angestrebter Launch im August.

In dem YouTube-Video stellte Hoskinson die Cardano-Community nun darauf ein, dass es unter Umständen wieder zu einer Verzögerung kommen könnte. Er könne nicht garantieren, dass die notwendigen Änderungen innerhalb der besagten 90 Tage vollzogen werden könnten.

Wir werden alle zusammenarbeiten, um das zu schaffen, und ich hasse Verzögerungen. Ich hasse Rückschläge, und wir haben alles in unserer Macht Stehende getan, um das Risiko zu minimieren. Trotzdem können unvorhergesehene Dinge passieren. Deshalb ist es wichtig, die eigene Erwartungshaltung etwas bewusster zu handhaben.

Charles Hoskinson auf YouTube

Wie es mit dem Projekt weitergeht, will der Cardano-Gründer in den nächsten Tagen bekannt geben.

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