Meinungs-ECHO Mond oder doch gleich Mars? Elon Musk befeuert Bitcoin-Hype
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Der Mars.

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin steigt und steigt. Wie Großunternehmen dieser Tage zu BTC-Fürsprechern werden. Das Meinungs-ECHO.

Natürlich stand die vergangene Woche unter dem Eindruck, den das Tesla-Engagement in Bitcoin (BTC) hinterlassen hatte. Der kalifornische Autobauer hatte am Montag, dem 8. Februar, 1,5 Milliarden US-Dollar (USD) in Bitcoin investiert. Seitdem ist die ohnehin schon bullishe Grundstimmung in Krypto-Kreisen weiter aufgeheizt.


Vom Tesla-Chef selbst hört man in diesen Tagen indes lediglich DogeCoin-Propaganda. In die Rolle eines Bitcoin-Fürsprechers à la Michael Saylor ist der Milliardär noch nicht gestiegen. Immerhin: Offenbar hat Musk seinem Sohn schon etwas DOGE zugesteckt.

Ich habe einige Dogecoin für lil’ X gekauft, so kann er ein “Baby Hodler” sein.

Elon Musk auf Twitter

Grayscale gewohnt bullish

Neues gibt es auch aus dem Hause Grayscale. CEO Michael Sonnenshein zerstreut bei Squak Box Sorgen und Nöte über möglichen regulativen Gegenwind vonseiten der Behörden. In den USA sei Bitcoin klar reguliert; Investoren müssten sich diesbezüglich keine Sorgen machen, stellt der Grayscale CEO fest.

Zwar darf Sonnenshein als Vermögensverwalter keine Kursprognosen abgeben. Den bullishen Trend hält er aber für ungebrochen.


Bitcoin ist zu einer Art Rennen geworden. Du siehst Visionäre wie Michael Saylor und Elon Musk, die in den Bitcoin Space kommen. Was wir im Moment sehen, ist ein Anwachsen der institutionellen Nachfrage nach BTC.

Michael Sonnenshein

Grayscale ist der größte Vermögensverwalter im Krypto-Space. Das Unternehmen hält mit 650.000 BTC etwa 3,5 Prozent der gesamte Bitcoin-Umlaufmenge.

Bitcoin-FUD aus Nigeria

Eine Randnotiz, die wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen, stammt aus Nigeria. Bereits Anfang vergangener Woche erreichte uns die Nachricht, dass Bitcoin der Zentralbank des afrikanischen Landes Kopfzerbrechen bereitet. Man denkt dort bereits über ein Verbot der Kryptowährung nach. Am 11. Februar beschäftigte sich auch das nigerianische Parlament mit Bitcoin. Senator Sani Musa fasste die regulatorischen Schwierigkeiten, die auf die Legislative zukommen werden, treffend zusammen:

[Die Blockchain-Technologie] ist so stark, dass ich nicht sehe, wie wir Kryptowährungen regulieren sollen. Bitcoin hat unsere Währung fast nutzlos und wertlos gemacht. Das sollten wir nicht vergessen.

Senator Sani Musa

Staaten, die von BTC wenig halten, hat es immer schon gegeben. Unvergessen ist der fast schon sprichwörtliche China-FUD. 2017 schafften es immer wieder Nachrichten in unsere Berichterstattung, nach denen China kurz vor einem Krypto-Verbot stand. Passiert ist: nichts.

Bitcoin selbst lässt sich nicht verbieten. Was sich regulieren lässt, sind die Anknüpfungspunkte der Krypto- mit der Fiat-Welt. Senator Sani Musa scheint das verstanden zu haben.


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