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Eine Pause gefällig? Lest diesen Artikel, wenn ihr gerade nichts über FTX wissen wollt

Die letzten Wochen haben uns wieder einmal gezeigt: Der Krypto-Space ist nichts für schwache Nerven. Einige Nachrichten, die nichts mit dem Drama zu tun haben.

Marlen Kremer
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Nike Schuhe

Beitragsbild: Shutterstock

| Ein Spaziergang wirkt manchmal Wunder – vielleicht bald mit virtuellen Turnschuhen von Nike?

Der, dessen Name nicht genannt werden darf, steht momentan ziemlich in der Kritik, weil eine gewisse Kryptobörse, die in diesem Beitrag nicht erwähnt werden soll, vor dem Abgrund steht. Hört sich nach Harry Potter an, ist aber leider nicht erfunden.

Doch das wollen wir in diesem Artikel nicht weiter thematisieren. Denn trotz allem gibt es einige Neuigkeiten im Krypto-Space, die nichts mit dem Fiasko zu tun haben. Einige davon lest ihr im folgenden Beitrag.

NFTs sind jetzt offiziell moderne Kunst

Yuga Labs hat sich zum Ziel gesetzt, NFTs als moderne Kunst zu etablieren. Wie aus einer Pressemeldung hervorgeht, spendete das Unternehmen ein CryptoPunk-NFT an das Institut für zeitgenössische Kunst in Miami im Rahmen eines neuen Projekts.

“So wie Jeff Koons und Andy Warhol eine Renaissance der zeitgenössischen Kunst ausgelöst haben, hoffe ich, dass die CryptoPunks diese Entwicklung für NFTs anführen können”, erklärt Noah Davis, CryptoPunk Brand Lead.

Ausgewählt wurde zunächst CryptoPunk #305, der mit der Postleitzahl von Miami übereinstimmt. Das Pixelbild soll ab dem 3. Dezember in dem Museum ausgestellt werden. Zudem sei geplant, verschiedene Materialien rund um die Themen Web3, Kunstgeschichte im Krypto-Space, Sicherheit und NFTs zur Verfügung zu stellen.

Inselstaat will Kulturerbe im Web3 bewahren

Während der 27. UN-Klimakonferenz (COP 27) in Ägypten gab der Inselstaat Tuvalu bekannt, seine Nation im Metaverse nachzubauen.

Der aufgrund der Klimakrise steigende Meeresspiegel bedroht die Existenz des Inselstaats im Pazifischen Ozean. Demnach könnte Tuvalu “in nur wenigen Jahrzehnten” vom Wasser verschluckt sein, heißt es auf der Website.

“Da unser Land verschwindet, haben wir keine andere Wahl, als die erste digitale Nation der Welt zu werden”, erklärt Simon Kofe, Tuvalus Außenminister, in einem Video. Gleichzeitig plädiert er bei der Weltgemeinschaft für mehr Klimaschutz, der ein Untergehen seines Landes verhindern könnte: “Nur eine konzertierte globale Anstrengung kann sicherstellen, dass Tuvalu nicht dauerhaft online geht und für immer von der physischen Ebene verschwindet”, warnt Kofe.

Neben Tuvalu hat beispielsweise auch Barbados bereits eine Botschaft im Blockchain-basierten Metaverse Decentraland eröffnet – BTC-ECHO berichtete.

Nike mit eigener Plattform für virtuelle Kleidung

Dass der Sportschuhriese schon länger im Web3 unterwegs ist, dürfte mittlerweile niemanden mehr überraschen. Bereits 2019 sicherte sich Nike ein Patent für “Cryptokicks” – also Turnschuhe als NFT. Spätestens mit der Übernahme des NFT-Fashion-Produzenten RTFKT verdeutlichte der Sportartikelhersteller seine Absichten, im NFT-Sektor weiter aktiv zu werden.

Podcast

In einer Pressemeldung gab Nike jetzt bekannt, eine eigene Plattform für virtuelle Sneaker und andere Kleidungsstücke geschaffen zu haben. Demnach sollen Mitglieder der Plattform namens “.SWOOSH” in der Lage sein, über virtuelle Produkte zu lernen, sie zu sammeln und zu kreieren. Diese könne man im Anschluss auch in Spielen verwenden und sie dafür benutzen, physische Produkte freizuschalten, heißt es in der Meldung.

Zwar wird aus der offiziellen Bekanntgabe nicht ersichtlich, auf welcher Blockchain die neue Plattform basiert. Ein Tweet von Polygon verrät jedoch, dass sich Nike die Ethereum Sidechain ausgesucht hat, um weiter in den NFT-Space vorzustoßen.

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