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Vom Kursverlust profitieren 3 Möglichkeiten, Bitcoin zu shorten

Wenn der Bitcoin-Kurs (BTC) fällt, profitieren vor allem jene, die ihre Karten auf Bitcoin Shorting setzen, also gegen den Kurs von Bitcoin wetten. Wir erklären, wie das funktioniert.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Bitcoin-Münze

Beitragsbild: Shutterstock

Die lang anhaltende Seitwärtsphase von Bitcoin und am gesamten Krypto-Markt hat sich mittlerweile in eine heftige Korrektur gewandelt. Bitcoin kämpft nicht mehr um die Rückeroberung der 30.000 US-Dollar, sondern sucht seinen Boden in Richtung der 20.000er Marke. Wie ihr trotzdem profitieren könnt, wenn ihr auf Short-Positionen setzt, erfahrt ihr hier.

Bitcoin Shorting mit Bitcoin Futures

Bitcoin Futures, auch als “Terminkontrakte” bekannt, bieten die Möglichkeit, Wetten auf den BitcoinKurs abzuschließen. Man vereinbart mit einem Vertragspartner, dass man ihm oder ihr zu einem zukünftigen Zeitpunkt Bitcoin (oder andere Assets) zu einem bestimmten Kurs verkauft.

Eine FutureShort-Position entsteht, wenn man den Terminkontrakt verkauft. Der Verkäufer garantiert, dass er am vereinbarten Termin die BTC (oder Satoshis) zum heute aktuellen Kurs liefert. Dabei geht er davon aus, dass der Kurs bis dahin fällt. Liegt der BitcoinKurs unter dem Kurs beim Start der vereinbarten Zeitspanne, streicht der Verkäufer Gewinne ein.

Hierbei unterscheidet man zwischen den herkömmlichen Bitcoin Futures und den physisch besicherten. Bei letzteren (bekannt etwa durch Futures-Anbieter Bakkt) werden für jeden Vertrag auch Bitcoin “physisch” hinterlegt. Bei den herkömmlichen Bitcoin Futures (Chicagoer Optionsbörsen CME und CBOE) fällt diese Option flach.

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Differenzkontrakte: Contract for Difference (CFD)

Wem diese Angelegenheit nicht riskant genug ist, kann es mit Differenzkontrakten versuchen. Hier vereinbaren zwei Parteien den Austausch einer Wertentwicklung gegen Zinszahlungen. Dabei muss man eine Sicherheit (Margin) hinterlegen.

Der Käufer eines Differenzkontrakts verpflichtet sich, dem Verkäufer die Differenz zwischen dem aktuellen BitcoinKurs und dem für die Zukunft prophezeiten BitcoinKurs zu bezahlen. Anders als bei den Bitcoin Futures wird hier jedoch kein künftiges Datum vereinbart, sie können zu jedem beliebigen Zeitpunkt geschlossen werden. Bei CFDs ist es nicht nötig, die Bitcoins auch tatsächlich zu besitzen, hier werden nur die Bitcoin-Kurs-Entwicklungen beziehungsweise ihre Unterschiede gehandelt.

Dabei besteht jedoch nicht nur die Gefahr des Totalverlusts. Vielmehr gibt es noch sogenannte “Nachschusspflichten”: Geht die Wette ungünstig aus, muss man noch drauflegen. Für Privatanleger fallen diese Nachschusspflichten jedoch weg. Ist bei diesen die Margin jedoch aufgebraucht, müssen die CFD-Plattformen die offenen Positionen sofort schließen.

Übrigens: eToro bietet euch per CFD Trading die Möglichkeit, gegen Bitcoin zu wetten.

Bitcoin Shorting mit synthetischen Assets

Wer es gerne etwas komplizierter mag, kann sich mit dem Synthetix-Netzwerk befassen. Diese dezentrale Plattform bietet die Möglichkeit, synthetische Repräsentationen von Assets zu erstellen. Sie werden dort dann als sogenannte “Synthetix” gehandelt. Diese Form gibt es auch als “Inversion”, also der gegenläufigen Kursbewegung. Bei Bitcoin hieße das inverse synthetische Asset also iBTC. Sinkt der Bitcoin-Kurs, steigt iBTC. (Übrigens: Wie die Synthetix-Plattform und die zugehörige Kryptowährung im Detail funktioniert, erklären wir im BTC-ECHO Magazin aus dem Februar 2020.)

Hier gibt es eine Liste unserer Partner, von denen manche auch Bitcoin Shorting anbieten.

Vorsicht: Bitcoin Shorting ist, wie die Investition in den Krypto-Markt auch, mit zum Teil hohen Risiken verbunden und will wohlüberlegt sein. Diese Zeilen stellen keine Kaufs- oder Verkaufsempfehlungen oder Investmentberatung dar. 

Disclaimer

Dieser Artikel erschien bereits im März 2020 und wurde für die erneute Veröffentlichung überprüft und entsprechend angepasst.

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