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Krypto-Adaption: Bahrain gibt Bitcoin eine Chance

Bahrain gibt Bitcoin (BTC) eine Chance. Dafür hat die Zentralbank des Landes eine Testumgebung veröffentlicht. In dieser regulatorischen Sandbox bekommen Krypto- und Blockchain-Unternehmen die Möglichkeit, ihre Unternehmen regelkonform auszugestalten.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Bahrain ist nicht unbedingt das erste Stichwort, das einem einfällt, wenn es um Bitcoin, Altcoins und die Blockchain-Technologie geht. Das soll sich jedoch bald ändern. Denn der 30-Insel-Staat im persischen Golf hat nun einen „regulatorischen Sandkasten“ [Sandbox] gestartet, um Krypto-Unternehmen die Chance zu bieten, sich auszutoben.

So berichtete Bloomberg am 20. Februar, dass der Staat sich damit im „neuen“ Sektor der Blockchain-Industrie positionieren will, um unter anderem die Wirtschaft im Land anzukurbeln. Dazu arbeite die Zentralbank, dessen Währung aktuell der bahrainische Dinar bildet, an einem entsprechenden Rahmenwerk, um Kryptowährungen die notwendige regulatorische Umgebung zu bieten.

Regulatorische Sandbox soll Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnen

Mit dem neuen Angebot der regulatorischen Sandbox bietet die Bank den Unternehmen nun die Möglichkeit, neun Monate lang auf Probe zu arbeiten. Dementsprechend sagte der Geschäftsführer der Zentralbank Dalal Bujhejji gegenüber Bloomberg, dass die aktuelle Initiative Unternehmen ermögliche, ihre Lösungen „mit einer begrenzten Anzahl von Nutzern und einer limitierten Anzahl von Transaktionen“ zu testen.

Wie das Magazin weiter berichtet, will das Land mit dem aktuellen Vorstoß der wirtschaftlichen Schieflage des Landes entgegenwirken. Nach einem Einbruch der Rohölpreise im Jahr 2014 sah sich der Staat gezwungen, Hilfe von außen anzunehmen. Anschließend hatten Verbündete insgesamt zehn Milliarden US-Dollar an Hilfe zugesagt.

Blockchain in Bahrain

Zuletzt hatte Bahrain im Januar von sich reden gemacht. Der Staat startete eine Initiative, um Universitätsdiplome auf der Blockchain herauszugeben. Durch die Unveränderlichkeit des digitalen Kontenbuchs sowie der automatischen Überprüfbarkeit durch Smart Contracts erhofft man sich hier Fälschungssicherheit bei Dokumenten.

Bereits im September 2018 beschloss das Königreich zudem, die Blockchain-Technologie in die Infrastruktur des Landes einzugliedern. Hier sind es vor allem die Bereiche der Cybersecurity und die dezentrale Verwaltung von administrativen Prozessen, die man durch die Technologie aufwerten bzw. optimieren wollte.

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