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IOTA-Adaption in Fernost?IOTA soll Japans kritische Infrastruktur sichern

Japans Demografie lässt das Land auf einen Experten-Notstand zusteuern. IOTA, 5G und AI sollen dabei helfen, wichtige Datennetzwerke mit weniger Personal zu pflegen.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Eine IOTA-Münze, im Hintergrund weitere IOTA-Coins

Quelle: Shutterstock

Die IOTA Foundation beteiligt sich an einer Kollaboration zur Sicherung von Japans kritischer Infrastruktur. Ziel des Projekts ist die Einrichtung einer Plattform für die risikobasierte Instandhaltung (Risk-based Maintenance) von systemrelevanten Daten. Das Projekt wird von der japanischen Organisation NEDO (New Energy and Industrial Technology Development Organization) finanziert. Dabei handelt es sich um eine Selbstverwaltungskörperschaft, die vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie finanziert wird. Ihr Auftrag ist die Entwicklung Förderung von neuen Industrie-, Energie- und Umwelttechnologien.

Ein Billionen-Dollar-Markt für IOTA?

Die Kollaboration zwischen IOTA, NEDO und den japanischen Unternehmen Best Materia und IMC will künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) und Distributed Ledger-Technologie (DLT) zur Früherkennung von Wartungsbedarf bei Anlagen in der Industrie und der Energiewirtschaft verwenden. Die Beteiligten sehen darin einen Billionen-US-Dollar-Markt – und wollen weite Teile davon erobern.

Die Schaffung einer dezentralisierten, quelloffenen und frei verteilten Ledger-Technologie zur Gewährleistung der Datenintegrität war schon immer unser Hauptanliegen. Als Non-profit-Unternehmen Verein fühlen wir uns geehrt, dass das IOTA-Protokoll zur Sicherung einer Vielzahl von Datenpunkten in diesem Projekt verwendet wird. Die Digitalisierung der RBM-Systeme für sicherere und effizientere Industrieanlagen ist nur eine von vielen Anwendungen, bei denen IOTA in Zukunft zum Einsatz kommen wird.

ist sich Holger Köther, Director of Partnerships bei der IOTA Foundation, sicher.

Tangle, AI und 5G: Zukunftsmusik

Shigemitsu Kihara, CEO von CMI, betont überdies den Bedarf an AI-basierten Lösungen, um Japans Problem einer immer älter werdenden Gesellschaft zu kompensieren. Das Tangle, IOTAs dezentrales Datennetzwerk, soll dafür die technische Grundlage bilden.

Aufgrund des Alterungsproblems in Japan brauchen wir dringend ein AI-System, das unser Geschäft unterstützt, anstelle von RBM-Beratern im Ruhestand. Wir erwarten, dass das IOTA Tangle uns in die Lage versetzt, RBM-bezogene Daten einschließlich sensibler Anlageninformationen, die entscheidend für die Genauigkeit des AI-Systems sind, sicher zu sammeln und zu speichern.

Die Daten für das geplante AI-System sollen direkt von IoT-fähigen Geräten stammen. Mit dem Projekt will man Pionierarbeit für die Zeit leisten, in der die 5G-Technologie flächendeckend Einzug gehalten hat.

Jedoch gibt es jedoch auch bei IOTA noch einiges zu tun, bis die Plattform im großen Maßstab eingesetzt werden kann. Allen voran die Abschaffung des Coordinators als zentrales Steuerelement des Tangle.

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