BREAKING Inflation schießt durch die Decke und Bitcoin (BTC) markiert neues Allzeithoch
Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Bitcoin Allzeithoch Inflation

Quelle: Shutterstock, BTC-ECHO

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Um 14:30 Uhr MEZ wurden die neuen Inflationszahlen aus den USA veröffentlicht. Mit einer Inflation von 6,2 Prozent gegenüber Oktober 2020 sind die Verbraucherpreise so stark gestiegen wie seit 1990 nicht mehr. Die Reaktion von Bitcoin ließ nicht lange auf sich warten. Das digitale Gold konnte nur wenige Minuten später ein neues Allzeithoch markieren.

Unmittelbar nach Bekanntgabe der höchsten Inflationsrate seit drei Jahrzehnten in den USA kam es zu einem starken Kursanstieg der digitalen Leitwährung Bitcoin. Das BTC-Allzeithoch (68.642 USD) von gestern, dem 9. November, wurde um 15:15 Uhr geknackt. Mit aktuell 68.776 US-Dollar können sich Bitcoin-Investoren über ein neues Allzeithoch freuen. Die Marktkapitalisierung beträgt stolze 1,29 Billionen US-Dollar. Weltweit gibt es damit nur noch sieben Vermögenswerte, die höher kapitalisiert sind.

Inflation ist nicht temporär

Die Vermutung vieler Kritiker an der aktuellen Notenbankpolitik, dass die Inflation keine temporäre Erscheinung ist, wird damit bestärkt. Inzwischen sind es nicht mehr nur die Energiepreise, die in die Höhe schnellen. Die Lieferkettenproblematik trifft inzwischen unzählige Branchen. Als Folge sind immer mehr Anleger verunsichert und die Nachfrage nach Inflationsschutz wächst.

Als möglicher Inflationsschutz wird neben Gold auch Bitcoin gehandelt. Das limitierte Angebot von maximal 21 Millionen BTC kann gerade in diesen Zeiten bei vielen Anlegern punkten, die ihr Geld vor der Inflation retten möchten.


Bitcoin profitiert von Notenbankpolitik

Auch wenn die amerikanische Notenbank FED bereits bekannt gegeben hat gegen die hohe Inflation durch das sogenannte Tapering gegenzusteuern, dürfte sich erst einmal an der Situation nichts verändern. Ist die Inflation einmal am Laufen, dann bekommt man sie für gewöhnlich nur schwer wieder unter Kontrolle.

Da wir in der Eurozone der Inflationsdynamik in den USA etwas hinterherlaufen, dürften auch die Zahlen für die Euro-Verbraucherpreise steigen. Aktuell liegt die Inflation in Deutschland bei 4,5 Prozent. Die neuen Zahlen aus den USA legen nahe, dass auch wir bei den nächsten Verbraucherpreismeldungen über 5 Prozent liegen werden. Sparer und Anleger mit hohen Geldwertbeständen sind die großen Verlierer der aktuell hohen Inflation. Sachwerte wie Aktien, Immobilien, Edelmetalle und eben auch Kryptowährungen wie Bitcoin dürften daher vorerst auch weiterhin von der großen Geldentwertung respektive Flucht aus Geldwerten profitieren können.

Wer in Bitcoin investieren möchte und auf langfristig steigende Kurse setzt, dem empfehlen wir einen Bitcoin Broker wie z.B. Bitpanda oder eToro.



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