Hyperliquid Strategies will Teile des Handels auf Hyperliquid in die USA befördern. Das börsennotierte Unternehmen, das HYPE-Token kauft und hält, hat für seine Tochter HypeStrat Markets eine Zulassung als Futures Commission Merchant beantragt.
Hinter dem Begriff verbirgt sich eine Lizenz für Broker, die Kundengelder im Terminhandel verwahren und Aufträge ausführen dürfen. Zuständig für die Aufsicht ist die Terminmarktbehörde CFTC, die Registrierung läuft über die branchennahe National Futures Association, wo sie bereits seit August auf dem Tisch liegt.
Der Hintergrund: Hyperliquid hat sich mittlerweile zu einem Schwergewicht im Handel mit Perpetual Futures Kontrakten gemacht, welche bislang für Kunden aus den USA gesperrt blieben.
Ein Umweg über die eigene Tochter
Laufen soll das Angebot über HIP-3, jenes Rahmenwerk, mit dem sich eigene Märkte auf Hyperliquid aufsetzen lassen. Bei einer Genehmigung könnte die Tochter dann US-Kundenkonten für diese Märkte führen.
Das Unternehmen formuliert dabei vorsichtig. “Über Zeitpunkt und Ausgang des Verfahrens lasse sich keine Zusage machen”, heißt es in der Mitteilung. Präsident Donald Trump hatte im August erklärt, seine Regierung arbeite mit Hilfe der CFTC daran, Hyperliquid auf vollständig regelkonformem Weg in die USA zu holen. Die Behörde öffnet den Markt für Perpetuals seit Monaten schrittweise.
Gegenwind droht vor allem von etablierten US-Terminbörsen, die den Vorstoß blockieren wollen; die CFTC wies allerdings erst im Oktober eine gegen Perpetuals gerichtete Eingabe der CME ab. Spannend zu beobachten dürfte es werden, falls positive Nachrichten zu einer Genehmigung oder weiteren Fortschritten veröffentlicht werden, wie sich der Hype-Kurs verhält. Zuletzt reagierte der Hyperliquid äußerst bullish auf die Payward-News, sowie den anschließenden Post von Druckenmiller und der Antwort von Elon Musk. Aktuell befindet sich der Token jedoch wieder auf dem Ausgangsniveau.

