Goldman Sachs investiert in Blockchain-Plattform
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: shutterstock, PR

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Goldman Sachs hat in Veem investiert. Der Bankenriese fördert den Blockchain-Zahlungsdienstleister, der sich nichts Geringeres auf die Fahnen geschrieben hat, als den SWIFT-Standard anzugreifen. Auch andere hochkarätige Investoren scheinen an die Vision des Unternehmens zu glauben.

Goldman Sachs erkennt zunehmend die Chancen, die sich durch die Blockchain-Technologie ergeben. Zwar hat sich der Bankenriese bzw. einige seiner Vertreter in der Vergangenheit alles andere als positiv gegenüber Bitcoin und anderen Kryptowährungen geäußert. Dennoch: Die darunter liegende Blockchain-Technologie rückt offenbar näher in das Bewusstsein des New Yorker Unternehmens. Denn nun hat Goldman Sachs in ein Blockchain-Unternehmen investiert, das den derzeitigen Geldverkehr als neuer Zahlungsdienstleister aufmischen will.


Veem will SWIFT angreifen

Veems Vorhaben ist nämlich kein geringeres, als den „globalen Zahlungsraum zu transformieren“, so schreibt das Blockchain-Unternehmen auf ihrer Homepage. Dafür arbeiten sie nun an einer neuen Zahlungsplattform, das das SWIFT-System ablösen soll. Dieses sei eine „40 Jahre alte Technologie, die kleine Unternehmen ständig mit Gebühren belegt, Zahlungen verliert und [der es] an Transparenz mangelt.“

Um diesen Mängeln entgegenzutreten, will die Veem-Plattform eine Lösung bieten:

„Unsere Multi-Rail-Zahlungsplattform verspricht Geschwindigkeit, Sicherheit und Gebühren, die so gering wie möglich sind. Dafür finden wir für jede Zahlung den optimalen Weg.“

Dafür hat das Unternehmen von namhaften Investoren Geld eingesammelt. Laut offiziellen Angaben schlossen sie die letzte Funding-Summe mit stolzen 25 Millionen US-Dollar ab. Ganz vorne auf der Investorenliste: Bankenriese Goldman Sachs. Zu den weiteren Investoren gehören: GV (ursprünglich Google Ventures), Silicon Valley Bank, Extol Capital, Trend Forward Capital, Kleiner Perkins und Pantera Capital.


Goldman Sachs als wichtiger Partner

Das Unternehmen kann auf ein expansives Wachstum zurückblicken. Nach der zweiten Fundingrunde, die im März 2017 abgeschlossen wurde, konnte das Unternehmen bereits mit 18.000 Nutzern auftrumpfen. Nach Runde A waren es lediglich 590. Eigenen Angaben zufolge umfasst Veem nach der dritten Runde inzwischen insgesamt 80.000 Unternehmen in 96 Ländern.

Gerade die Partnerschaft mit Goldman Sachs soll dem Unternehmen weiteres Wachstum verschaffen. So sagte CEO Marwan Forzley:

„Wir freuen uns, dass Goldman Sachs die Investorenrunde angeführt hat. Diese Unterstützung wird uns dabei helfen, unseren Fußabdruck zu vergrößern, unsere Distribution zu erweitern und weitere wichtige Partnerschaften einzugehen.“

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