Floyd Mayweather und DJ Khaled für ICO-Werbung bestraft

Die Securities and Exchanges Commission hat gegen Floyd Mayweather und DJ Khaled Anklage erhoben. Sie wirft dem Profiboxer und dem Musikproduzenten vor, die Regelungen der Börsenaufsichtsbehörde nicht eingehalten zu haben. So bewarben sie einen ICO, ohne offenzulegen, dass sie dafür bezahlt worden sind. Nun müssen beide eine Strafe zahlen.

Phillip Horch
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Beitragsbild: Shutterstock

Twitter-Ankündigungen, ein zweifelhafter ICO, zwei Prominente und die SEC: ein Gespann, das nicht unbedingt harmoniert. So gab die US-amerikanische Aufsichtsbehörde am 29. November bekannt, dass sie gegen den Boxer Floyd Mayweather und den Musikproduzenten DJ Khaled Anklage erhoben hat. In ihrer Pressemitteilung teilt die Behörde mit, dass die beiden einen ICO beworben, ohne offenzulegen, dafür bezahlt worden zu sein.

So hieß es in einem Twitter-Post von Khaled offenbar, dass er den ICO von Centra Tech für einen „Game Changer“ halte. Was er verschwieg: Die Herausgeber des Scams zahlten Khaled dafür 50.000 US-Dollar. Noch mehr erhielt Floyd Mayweather. Dafür, dass er denselben und andere ICOs auf Instagram und Twitter bewarb, erhielt er unter anderem 100.000 US-Dollar von Centra Tech.

SEC warnt vor betrügerischen ICOs

Gegen den ICO läuft bereits ein Verfahren. Die SEC reichte dafür bereits im April eine Zivilklage ein, die Staatsanwaltschaft von New York zog mit einer Strafanzeige nach. Mayweather stimmte nun überein, insgesamt 614.755 US-Dollar zu zahlen – Strafe und Gerichtskosten miteingerechnet. Für DJ Khaled fällt die Strafe dezent milder aus – hier sind es insgesamt 152.725 US-Dollar, die der Musiker zu zahlen hat. Außerdem mussten beide einwilligen, für mindestens drei (Mayweather) bzw. zwei (Khaled) Jahre keine Wertpapiere mehr zu bewerben. Weiterhin warnt die SEC:

„Die Anleger sollten skeptisch sein, wenn es um Anlageberatung auf Social-Media-Plattformen geht und keine Entscheidungen treffen, die auf der Unterstützung von Prominenten basieren. Social Media Influencer sind oft bezahlte Werber, keine Investment-Profis. Und die Wertpapiere, die sie anbieten, unabhängig davon, ob sie mit traditionellen Zertifikaten oder auf der Blockchain ausgegeben werden, könnten Betrug sein.“

warnt Steven Peikin, Co-Direktor der Enforcement Division.

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