Ernst & Young erhält 49 Mio. US-Dollar für Blockchain-Förderung
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Quelle: Shutterstock

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Ernst & Young, das global operierende Netzwerk selbstständiger Unternehmen, erhält einen 49 Millionen US-Dollar schweren Zuschuss für ihre „Intelligent Automation and Artificial Intelligence Services“. Diese Services sehen unter anderem Proof of Concepts für Künstliche-Intelligenz- und Blockchain-Lösungen vor. 

Ernst & Young ist ein Netzwerk mit einem breiten Wirkspektrum. So nimmt es vor allem in Bereichen der Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung sowie Unternehmens- und Managementberatung Einfluss. Mit seinem Intelligent Automatic and Artificial Intelligence Services – kurz IAAI – will das Unternehmen zudem Lösungen im Bereich der Prozessautomatisierung Prozesse zur maschinellen Sprachverarbeitung, maschinellem Lernen, Künstlicher Intelligenz sowie Blockchain fördern.


Zu diesem Zweck erhielt Ernst & Young nun laut einer Pressemitteilung einen Zuschuss von 49 Millionen US-Dollar. Dementsprechend euphorisch gibt sich Mike Herrinton, Projektleiter bei Ernst & Young:

Wir fühlen uns geehrt, dass wir ausgewählt wurden und die Möglichkeit haben, unsere IAAI-Fähigkeiten zu teilen, um HHS [Department of Health and Human Services, Ministerium für Gesundheit- und Sozialwesen] und anderen Behörden bei der Transformation ihrer Geschäftstätigkeit zu helfen. EY implementiert digitale Lösungen mit modernen Technologien. Sie ermöglichen es Behörden, das Potenzial ihrer Daten und Vermögenswerte zu erschließen und die Art und Weise, wie Kunden mit der Regierung interagieren, zu verändern.

Das IAAI-Projekt soll der US-Regierung also helfen, den digitalen Anschluss nicht zu verpassen. So sei es laut Pressemitteilung die starke Kombination aus Künstlicher Intelligenz, Blockchain und der Internet der Dinge, die großes Potential für die Regierung biete.

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Ernst & Young will privaten und öffentlichen Sektor verbinden

Das Projekt soll schließlich dabei helfen, neue Lösungen in den angesprochenen Bereichen zu testen. Zudem ist es darauf ausgelegt, Kundenerfahrungen bzw. Rückmeldungen in den Feedback-Prozess miteinzubeziehen, um die einzelnen Projekte sinnvoll weiterzuentwickeln. Letztlich soll das IAAI-Projekt eine technologische Brücke zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor bauen.

Bereits im Juni kündigte Ernst & Young außerdem an, eine Blockchain-Plattform für den Gesundheitssektor zu schaffen. Dabei ging es vor allem um die Lösung von Erstattungsproblemen im Bereich der Pflege.

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