State of the Art Ein Fetzen Warhol – Kunst auf der Blockchain
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Marilyn Monroe Colored Vector Illustration Pop Art Style Andy Warhol

Quelle: Shutterstock

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Blockchain mal anders: Auch die bildende Kunst erobert für sich die Blockchain-Technologie.

Fernab vom wilden Kursgeschehen von Bitcoin, Ether, Ripple und Konsorten, öffnet sich der Blockchain-Technologie eine Welt, die deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommt als die Märkte. Auch der Kunstsektor hat seinen Weg längst auf die Blockchain gefunden – und bietet eine Art des Zugangs zur Kunst, die zuvor nicht möglich war. Von tokenisierten Kunstwerken, digitalen Sammlerstücken und dem Proof of Stake mal anders gedacht.


Ein Fetzen Warhol

Gerade die Tokenisierung von Kunstwerken bietet die Möglichkeit, einen Teil von Kunstwerken besitzen zu können, ohne sich bis aufs letzte Hemd ausziehen zu müssen. In Tokenform lassen sich auch die teuersten Kunstwerke in erschwinglichere Happen aufteilen; so können auch kleinere AnlegerInnnen einen Fetzen Warhol in der digitalen Brieftasche mit sich herumtragen.

Die Tokenisierungs-Plattform Maecenas hatte hier im Jahr 2018 den Anfang gemacht und das zwei Meter große Gemälde mit dem Titel 14 Small Electric Chairs in elektronische Häppchen aufgeteilt. In der anschließenden Auktion wurden 1,7 Millionen US-Dollar für circa ein Drittel des Gemäldes aufgebracht, aufgeteilt auf 800 Mitbietende.


Non Fungible Token – Sammeln auf der Kette

Eine weitere Annäherung zwischen Blockchain und Kunst kommt in Form von Non Fungible Token daher – auch bekannt als „Digital Collectives“. Als Token erinnern sie an Sammelkarten, eben nur mit dem Anspruch, einzigartig zu sein. Ein bekanntes Beispiel sind etwa die CryptoPunks, 10.000 kleine digitale Kunstwerke, die sich auf der Blockchain tummeln. Letztere garantiert dabei, dass es jeden der kleinen Anarchos nur einmal gibt.

Jonas Lund Token – Proof of Stake mal anders

Eine weitere Brücke schlägt der Jonas Lund Token. Das Projekt ist ausgerichtet als dezentrale „autonome Künstlerpraxis, um die Entscheidungsfindung in der Kunstproduktion“ in Bezug auf wichtige Entscheidungen zu fördern, so heißt es auf der Homepage zum Projekt. Wer den JLT Coin hält, kann am Entscheidungsprozess der Karriere des Künstlers Jonas Lund teilnehmen. Insgesamt sind die JLT Coins auf 100.000 Stück limitiert – jeder Token entspricht einer Stimme. Damit können Halter des Tokens, ähnlich dem Proof-of-Stake-Konsens, am künstlerischen Schaffensprozess teilhaben, ohne dabei zu sein.


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