Volatil und riskant Dogecoin bleibt volatil: Memecoins unter Druck
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dogecoin

Quelle: Shutterstock

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Dogecoin (DOGE) und Shiba Inu (SHIB) reagieren sensibel auf Trends am Krypto-Markt. Investments sind aufgrund der immensen Volatilität riskant.

Wer hätte das ahnen können? Während die Zugpferde des Bitcoin-Marktes – allen voran Bitcoin (BTC) – wieder den Mond ins Blickfeld nehmen, geraten die Spaßcoins ins Rutschen. Etwa vier Prozent Kursverlust stehen sowohl bei Dogecoin (DOGE) als auch bei Shiba Inu (SHIB) innerhalb der letzten 24 Stunden zu Buche. Doge etwa notierte zur selben Zeit des gestrigen Tages noch bei 0,265 US-Dollar (USD) und liegt bis Redaktionsschluss rund zwei Cent darunter: bei 0,245 USD.


Bei SHIB sieht es ähnlich aus. Zum Zeitpunkt des Schreibens kostet eine Einheit des zweitgrößten Memecoins 0,00000775 USD und damit deutlich weniger als gestern.

Volatilität in beide Richtungen

Andererseits übersteigt die Doge-Performance auf längere Sicht wiederum die von Top-Coins wie BTC. Schließlich stieg der Kurs des beliebtesten aller Hundecoins innerhalb der letzten sieben Tage immerhin um 24 Prozent; der von Bitcoin liegt “nur” rund neun Prozent im Plus.

Was sagt uns das? Memecoins wie DOGE und SHIB haben eine inhärent höhere Volatilität als etablierte Coins und sind somit per Definition riskantere Investments.


Wer sein Geld in Elon Musks Lieblingscoin steckt, kann groß gewinnen aber auch tief fallen. Wie weit der Hype um Coins ohne fundamentalen Nutzen gehen kann, zeigt ein Blick auf den zurückliegenden DOGE-Run, der selbst für Krypto-Verhältnisse absurd war. Denn zwischen dem 6. April und dem 8. Mai dieses Jahres stieg Dogecoin vom lokalen Boden bei 0,059 USD auf 0,681 USD. Damit legte der Coin mit dem Shiba Inu im Logo eine Kursperformance von atemberaubenden 1.054 Prozent in etwa einem Monat hin.

Doch Bull Runs wie diesen zu timen ist kaum möglich und braucht neben einem verlässlichen Gefühl für Trends am Krypto-Markt vor allem eines: Glück. Denn wer zu spät auf den Hype-Train aufspringt, riskiert nicht nur eine blaue Lippe, sondern den Totalverlust. Seit dem lokalen Top bei 0,68 USD hat DOGE eine Korrektur von schmerzhaften 63 Prozent durchgemacht. Zum Vergleich: Ether (ETH) sank Stand heute im selben Zeitraum lediglich um 25 Prozent ab.

So mögen die Top-Coins zwar konservativere Renditen abwerfen (was im Krypto-Markt immer noch eine Verdopplung des Kurses binnen weniger Monate bedeuten kann). Sie korrigieren aber auch weniger extrem. Bitcoins Volatilität etwa lag zuletzt laut Daten von buybitcoinworldwide.com bei 3,5 Prozent – Tendenz sinkend.

Am Ende geben nach wie vor die Leithammel am Kryptomarkt – vorzugsweise Bitcoin und Ether – die Richtung vor. Altcoins wie Dogecoin und Shiba Inu folgen diesem Takt – treiben den allgemeinen Trend aber mitunter ins Absurde. Investments in Memecoins sind folglich nichts für schwache Nerven.


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