Alles im Blick: Die wichtigsten Krypto-News der Woche
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Brille und Kaffeetasse stehen auf einer Zeitung, die auf einem Holztisch liegt.

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Andy Jassy wird neuer Amazon-Chef; PayPal zieht erste Krypto-Quartals-Bilanz; Dogecoin-Kurs explodiert nach Elon Musk Tweet; das MicroStrategy Bitcoin Event und WSB: Was dezentrale Investmentpower für den Krypto-Space bedeutet.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.


Andy Jassy wird neuer Amazon-Chef – und er ist Krypto-affin

Nachdem Amazon-Gründer und langjähriger CEO Jeff Bezos am Abend des 2. Februar 2021 seinen Rückzug vom Vorstandsposten angekündigt hatte, wird Andy Jassy künftig diesen Posten einnehmen. Jassy begleitet das Unternehmen seit 1997. Er gilt als Krypto-affin. Aktuell agiert er als Chef des florierenden Cloud-Dienstes Amazon Web Service (AWS). Der Online-Dienst vermietet Server und Speicherkapazitäten an andere Unternehmen und generiert dadurch massive Gewinne. Unter der Leitung Jassys führte AWS vor Kurzem “Amazon Managed Blockchain” ein. Das ist ein Service für Entwickler, die Projekte auf Basis von Hyperledger Fabric oder Ethereum bauen möchten, ohne ihr eigenes Hosting oder ihre eigene Hardware bereitstellen zu müssen. Zuvor launchte das Unternehmen bereits 2018 ein zentralisiertes, Blockchain-ähnliches Projekt – die Amazon Quantum Ledger Database (QLDB). Ob Amazon unter der Führung Jassys auch einen Vorstoß in Richtung eigener Kryptowährung, wie Facebooks Diem, wagt, ist bisher ungewiss.

PayPal zieht nach erstem Krypto-Quartal Bilanz

Der Online-Zahlungsanbieter PayPal hat seine Zahlen für das vierte Quartal 2020 präsentiert. Die Präsentation wurde mit großer Spannung erwartet, da PayPal bekanntlich während des Quartals erstmals in den Krypto-Markt eingestiegen ist. Das ist nicht ohne Folgen für den Kursverlauf von Bitcoin & Co. geblieben. Es hat im Schlussquartal 2020 insgesamt 16 Millionen neue PayPal-Nutzer gegeben. Das Handelsvolumen liegt bei beeindruckenden 277 Milliarden US-Dollar. Ferner ließ die Ankündigung verlauten, dass Kunden, die Kryptowährungen über die Plattform gekauft haben, sich doppelt so oft bei PayPal eingeloggt haben wie vorher, als PayPal diesen Service noch nicht anbot. PayPal arbeite bereits mit Regulierungsbehörden und Zentralbanken zusammen, um die “nächste Generation des Finanzsystems” zu gestalten, sagte CEO Dan Schulman. Seit dem 12. November können berechtigte Nutzer in den USA Bitcoin und Co. kaufen. Darüber hinaus machte Schulman auch Andeutungen, den Service auf andere Länder auszuweiten.

Dogecoin-Kurs explodiert nach Elon Musk Tweet

Nachdem die Reddit-Gruppe r/wallstreetbets den Kurs bereits vor einer Woche zum Explodieren gebracht hatte, twittert der am 4. Februar 2021 Multimilliardär Elon Musk fröhlich über den Dogecoin, was für eine neue Rallye sorgte. Zwischenzeitlich stieg der Kurs des Meme Coin erneut um 50 Prozent. Der Pump ging vom reichsten Menschen der Welt: Elon Musk aus, als er fröhlich Dogecoin-Memes twitterte. Bereits vor einigen Tagen hatte Musk für Aufsehen im Krypto-Space gesorgt, als er seine Twitter-Biografie änderte und ein #Bitcoin-Emoji und einen Hashtag hinzufügte. Zudem sorgte er für Aufsehen, als er sich in einem Clubhouse-Gespräch dem Robinhood-CEO Vlad Tenev stellte und von ihm eine Erklärung zu den Vorfällen mit dem Verkaufsstopp von GameStop-Aktien forderte: “Die Menschen verlangen Antworten und sie wollen die Wahrheit erfahren.”

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MicroStrategy-Event: Stone Ridge CEO Stevens prophezeit, dass Bitcoin wertvoller als Gold sein wird

MicroStrategy CEO Michael Saylor lud wichtige Größen der Finanz- und Geschäftswelt zu einem mehrtägigen Bitcoin-Event ein, um gemeinsam um die Zukunft von Bitcoin und Co. zu debattieren. Anwesend war auch Ross Stevens, CEO von Stone Ridge. Er teilte Saylors allgemein bekannte Bitcoin-Euphorie, als er sagte: “Bitcoin ist das beste Geld, was wir haben – vielleicht für immer.” Unter der Fragestellung, warum Unternehmen überhaupt BTC auf die Agenda setzen sollten, verwies Stevens auf die makroökonomischen Unsicherheiten einer coronabedingten, inflationären Geldpolitik der Notenbanken. Durch die auf Hochdruck laufenden Gelddruckmaschinen würden “Unternehmensreserven immer risikoreicher”. Als Folge suchen Unternehmen nach geeigneten Wertspeichern, die ihr Kapital nicht nur schützen, sondern auch als zukunftsfähige Investments fungieren. Darüber hinaus sei Bitcoin in vielerlei Hinsicht sowohl Fiat-Geld als auch Gold überlegen. Was BTC gegenüber anderen Assets auszeichne, sei die Übertragbarkeit über Raum und Zeit hinweg. In diesem Sinne prophezeite er, dass Bitcoin in Zukunft wertvoller sein werde als Gold.

WSB: Was dezentrale Investmentpower für den Krypto-Space bedeutet

In seinem Freitagskommentar bewertete Sven Wagenknecht, Chefredakteur von BTC-ECHO, die Auswirkungen der Reddit-Gruppe WallStreetBets (WSB) auf den Krypto-Space. Die wahre Macht hinter der Wallstreetbets-Bewegung zeige sich darin, dass sich die Kursexplosion der Basiswerte jedem fundamentalen Bewertungsprinzip entziehe. Es handele sich um eine Machtdemonstration des Kollektivs, das im Zweifel auch Ramsch zu Gold hochjubeln lassen könne – auch im Krypto-Space. Als Paradebeispiel diene hier der Dogecoin, hinter dem sich nichts weiter als eine Persiflage auf den Bitcoin verberge. Der Coin habe kein sinnvolles Projekt, dass den Wert rechtfertigen würde. Trotzdem sei Dogecoin zum Liebling der Massen geworden. Das Phänomen habe mittlerweile auch einige Nachahmer. Beispielsweise hätten sich bereits Gruppen auf Telegramm gebildet, die nun von Aktie zu Aktie oder von Kryptowährung zu Kryptowährung zögen.

Die Motivation dahinter könne vielfältig sein. Neben allgemeiner Kritik am Banken- und Finanzsystem, spiele auch Gier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Diese Entwicklungen könnten einige Behörden-Vertreter nutzen, um Kryptowährungen in ein schlechtes Licht zu rücken.

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