Alles im Blick Die spannendsten Krypto-News der Woche
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Ein Laptop, auf dem ein Kugelschreiber liegt, eine Kaffeetasse und eine Zeitung, auf der eine Brille liegt, liegen auf einem Holztisch.

Quelle: Shutterstock

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Bundesregierung schränkt Krypto-Anonymität ein; Studie prognostiziert Rekordjahr für NFTs; MoneyGram kündigt Partnerschaft mit Ripple; Cardano will expandieren und die FED definiert Voraussetzungen für Zulassung von CBDCs.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.


Bundesregierung schränkt Krypto-Anonymität ein

Die Bundesregierung plant zusätzliche Maßnahmen, um die Nutzung von Krypto-Werten in Verbindung mit Geldwäsche oder Terrorismusrefinanzierung einzudämmen. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, die BTC-ECHO exklusiv vorliegt. Demnach sollen zukünftige Krypto-Transaktionen, die ein Volumen von 1.000 Euro überschreiten, meldepflichtig werden. Vergangenes Jahr waren bereits Goldgeschäfte ab einer Summe von 2.000 Euro offenzulegen. Die jetzigen Änderungen ergeben sich dabei aus der Einführung des “Trans­pa­renz-Fi­nanz­in­for­ma­ti­ons­ge­setzes Geld­wä­sche” (TraFinG Gw) und den damit einhergehenden Änderungen am Geldwäschegesetz (GWG), unter anderem an Paragraf 10 Abs. 3 Nr. 2 GwG.

Dieser Gesetzesabschnitt wird nun im Rahmen des TraFinG Gw um einen weiteren Punkt erweitert. Dabei begründet die Bundesregierung den Schritt mit der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Eine genaue Statistik zum konkreten Umfang der Nutzung von Kryptowährungen im Bereich von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche und zur Zahlung von Spenden an terroristische Gruppierungen konnte auf Anfrage der FDP jedoch nicht vorgelegt werden.

Neue Studie sagt: “2021 wird ein Rekordjahr für NFTs”

Der Handel mit Non-fungible Token (NFT) boomt. Immer wieder werden einzigartige digitale Kunstwerke für Rekordsummen verkauft. Das kanadische Krypto-Analyseunternehmen NonFungible hat einen Bericht veröffentlicht, der vorhersagt, dass 2021 ein extrem bullisches Jahr für NFTs werden dürfte. Insgesamt ist die gesamte Marktkapitalisierung aller NFTs bis Ende 2020 auf etwa 338 Millionen angewachsen. Dabei glaubt das Team von NonFungible, dass die Dynamik im Jahr 2020 ein Zeichen dafür sei, dass 2021 ein noch ereignisreicheres Jahr für die Adaption von NFT werden könnte. Der derzeitige Bullenmarkt sei demnach nur ein Vorbote dessen, was 2021 bevorstehe. Darüber hinaus geht das NonFungible-Team davon aus, dass sich in diesem Jahr eine Vielzahl von ausgereiften Anwendungsfällen und strukturierten Projekten etablieren wird.

MoneyGram legt Beziehung zu Ripple auf Eis

Nachdem Ripple in diesem Jahr einen Schicksalsschlag nach dem anderen verkraften musste, folgt nun der nächste Paukenschlag. Der Zahlungsdienstleister MoneyGram kündigt seine Partnerschaft mit XRP. Im Rahmen einer zweijährigen Kooperation hatte MoneyGram seit Juni 2019 eine Vereinbarung mit dem DLT-Unternehmen Ripple Labs aufgenommen. Dabei stimmte Ripple zu, 50 Millionen US-Dollar in MoneyGram zu investieren. Im Gegenzug konnte Ripple den On-Demand-Liquiditätsservice (ODL-Service) vom Zahlungsdienstleisters nutzen. Für die Verwendung des XRP Token entrichtete Ripple Labs Marktentwicklungsgebühren an MoneyGram.


Nun erwartet der Geldtransfer-Dienstleister für das erste Quartal 2021 keine Gewinne mehr aus Ripples Marktentwicklungsgebühren. Im ersten Quartal vergangenen Jahres erwirtschaftete das Unternehmen 12,1 Millionen US-Dollar durch solche Erträge. Diese Zahlungen scheinen nun auf Eis zu liegen. Zumindest bis der rechtliche Graben zwischen Ripple Labs und der US-Börsenaufsicht (SEC) geklärt ist. Zur Erinnerung: Die Behörde behauptet, dass XRP ein nicht registriertes Asset darstelle und Ripple Labs daher gegen das US-Investitionsrecht verstoße.

Cardano hat in den nächsten Monaten Großes vor

In den nächsten 30 bis 60 Tagen wird sich bei Cardano (ADA) eine Menge ändern. Das sagte CEO Charles Hoskinson vor Kurzem in einem Interview. Dabei erklärte er konkret, wie es nach dem langersehnten Start des Goguen Mainnets mit ADA weitergehen soll. So wird sich in den nächsten Monaten alles um Smart-Contract-Anwendungen drehen. Vor allem möchte Hoskinson im DeFi-Bereich massiv expandieren. Darüber hinaus geht aus dem Interview hervor, dass sich Hoskinson in den letzten Monaten mit einigen bekannten Namen aus der Krypto-Szene getroffen hat, um die Adaption von Cardano voranzutreiben, insbesondere bei institutionellen Investoren. Bisher arbeitet Cardano mit den Teams von Celsius, SingularityNET, Fireblocks und Prime Trust zusammen. Darüber hinaus soll das Forschungsteam der Cardano Foundation an einer neuen Initiative arbeiten, die die Smart-Contract-Entwicklung auf Cardano vorantreiben kann. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dabei die University of Wyoming eine zentrale Rolle spielen, so Hoskinson.

Fed knüpft Voraussetzungen an Zulassung von CBDCs

Ein neues Positionspapier der US-Notenbank Fed definiert die Voraussetzungen, unter denen eine digitale Form des US-Dollar möglich wäre. Laut der US-amerikanischen Zentralbank seien klare politische Ziele dabei der Schlüssel für die Gestaltung einer CBDC. Eine breite Unterstützung durch die Stakeholder sei notwendig, um die sozialen und rechtlichen Veränderungen zu ermöglichen. Diese seien erforderlich, um die Art und Weise, wie die amerikanische Gesellschaft über Geld denkt, verbessern zu können. Ein starker rechtlicher Rahmen müsse die rechtliche Grundlage für die Ausgabe, Verteilung, Verwendung und Vernichtung einer CBDC bilden, während ein robustes Technologiegerüst die Sicherheit und Effizienz gewährleisten müsse. Die letzte Voraussetzung bilde dabei die Akzeptanz und Adoption durch die Bevölkerung. Das Positionspapier ist dabei als Ausgangspunkt für weitere Diskussionen zu verstehen und nicht als definitiver Indikator für zukünftige Maßnahmen der Fed.

Darüber hinaus äußerte sich auch Fed-Chef Jerome Powell am Mittwoch in einer digitalen Sitzung des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses zum Thema CBDC. Der Republikaner Patrick McHenry zeigte Bedenken über eine nationale Zentralbankwährung. Eine Einführung könnte nationale sowie wirtschaftliche Probleme auslösen. Powell antwortete, dass es bisher viele Bedenken gäbe, er wolle sich jedoch an die Öffentlichkeit richten und eventuelle Feldversuche durchführen. Dazu sei auch der Austausch mit anderen Zentralbanken wichtig, die an ähnlichen Projekten arbeiteten.


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