Sein oder Nichtsein Diese Voraussetzungen knüpft die FED an CBDCs
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Die Gebäudefassade der Federal Reserve in den USA.

Quelle: Shutterstock

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Ein neues Positionspapier der FED definiert die Voraussetzungen, unter denen eine digitale Form des US-Dollar möglich wäre.

Die Federal Reserve (FED) hat klare Vorstellungen definiert, welche Bedingung eine nationale CBDC zu erfüllen hat, um in den USA zugelassen zu werden. Das geht aus einem Positionspapier der Zentralbank vom 24. Februar hervor. Dabei sind die Forderungen nicht wirklich neu. Die Autoren des Dokuments sehen vor allem klare politische Ziele, breite Unterstützung durch die Stakeholder, einen starken rechtlichen Rahmen sowie robuste Technologie und Marktbereitschaft als “hochrangige Voraussetzungen” für die Zulassung einer nationalen digitalen Zentralbankwährung. Dabei sei auch die Unterstützung der Bevölkerung von großer Wichtigkeit.

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Laut der FED seien klare politische Ziele dabei der Schlüssel für die Gestaltung einer CBDC. Eine breite Unterstützung durch die Stakeholder sei notwendig, um die sozialen und rechtlichen Veränderungen zu ermöglichen. Diese seien erforderlich, um die Art und Weise, wie die amerikanische Gesellschaft über Geld denkt, verbessern zu können. Ein starker rechtlicher Rahmen müsse die rechtliche Grundlage für die Ausgabe, Verteilung, Verwendung und Vernichtung eines CBDCs bilden, während ein robustes Technologiegerüst die Sicherheit und Effizienz gewährleisten müsse. Die letzte Voraussetzung bilde dabei die Akzeptanz und Adoption durch die Bevölkerung.

Das Positionspapier ist dabei als Ausgangspunkt für weitere Diskussionen zu verstehen und nicht als definitiver Indikator für zukünftige Maßnahmen der FED. So heißt es in dem Schreiben:

Dieses Papier versucht nicht vorzuschreiben, wie diese Voraussetzungen zu erfüllen sind; es soll weitere Untersuchungen anregen.

Jess Cheng, Angela N. Lawson und Paul Wong, FED Notes 24. Februar 2021

FED-Chef äußert sich zu CBDCs

Auch FED-Chef Jerome Powell äußerte sich am Mittwoch in einer digitalen Sitzung des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses zum Thema CBDC. Der Republikaner Patrick McHenry zeigte Bedenken über eine nationale Zentralbankwährung. Eine Einführung könnte nationale sowie wirtschaftliche Probleme auslösen. Powell antwortete, dass es bisher viele Bedenken gäbe, er wolle sich jedoch an die Öffentlichkeit richten und eventuelle Feldversuche durchführen. Konkret sagte er:

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Dies wird das Jahr sein, in dem wir uns aktiv mit der Öffentlichkeit austauschen werden, einschließlich einiger öffentlicher Veranstaltungen, an denen wir arbeiten. In der Zwischenzeit arbeiten wir an den technischen Herausforderungen und auch an der Zusammenarbeit und dem Austausch mit anderen Zentralbanken auf der ganzen Welt, die ähnliche Projekte verfolgen.

Jerome Powell, Vorsitzender der FED, House Financial Service Committee, 24. Februar 2021

Ob diese Zusammenarbeit und dieser Austausch auch mit China stattfinden wird, ist unklar. Das Reich der Mitte leistet aktuell Pionierarbeit mit seinem digitalen E-Yuan. So gab es bereits mehrere Tests der nationalen CBDCs in der Bevölkerung sowie weitere Projekte der nationalen Banken, um die Adoption des E-Yuan bei den Chinesen zu fördern. Ein Austausch mit China wäre für die FED wichtig, um von deren Erfahrungen im Umgang mit digitalen Zentralbankwährungen zu profitieren. Durch den nach wie vor andauernden Handelskrieg zwischen den beiden Wirtschaftsmächten ist es jedoch fraglich, ob es eine der beiden Seiten schafft, über seinen Schatten zu springen.


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