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Die Blockchain-Strategie von Oracle: Konkurrenz für Microsoft und IBM?

Das Softwareunternehmen Oracle möchte nun auch auf den Blockchain-Zug aufspringen und reiht sich damit direkt neben IBM und Microsoft ein.

Sven Wagenknecht
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Letzte Woche hat Oracle auf der OpenWorld 2017 Konferenz in San Fransisco seine neue Blockchain Cloud-Plattform vorgestellt. Mit ihrem “Blockchain-as-a-Service”-Ansatz, der sich primär an Unternehmen richtet, tritt Oracle in direkte Konkurrenz mit IBM und Microsoft, die schon seit Längerem Blockchain-Lösungen für Unternehmen anbieten und erforschen.

Gemäß einer Pressemitteilung von Oracle soll die Blockchain-Erweiterung bestehende cloudbasierte Dienstleistungen verbessern und ausweiten. Als Motivation werden die üblichen Argumente für eine Blockchain-Lösung aufgeführt: erhöhte Sicherheit, reduzierte Kosten und Effizienzsteigerung. Diese Vorteile sollen unter anderem durch Zeitstempel, eine hohe Skalierbarkeit und Echtzeitanalyse im Blockchain-Netzwerk ermöglicht werden.

Oracle möchte dabei nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleine Unternehmen und Start-ups ansprechen. So soll der Blockchain Cloud Service auch Start-ups ermöglichen, ihre eigenen Smart Contracts über die Cloud-Plattform laufen zu lassen. Entscheidend ist nämlich das Transaktionsvolumen, sodass der Service damit auch für kleinere Unternehmen attraktiv bzw. erschwinglich ist.

Ein weiteres Argument für den Blockchain Cloud Service soll die Verknüpfung zwischen Unternehmen und Kunden sein, die sicher und einfach über eingerichtete Kanäle stattfinden soll. Bereits in 2018 soll der Dienst auch in der Praxis den Unternehmen zur Verfügung stehen.

Inwiefern sich Oracle neben IBM und Microsoft als Anbieter für Blockchain-Unternehmenslösungen positionieren kann, muss sich noch zeigen. Der Ansatz, vor allem kleinere bzw. weniger finanzstarke Unternehmen anzusprechen, könnte sich aber als eine durchaus kluge Strategie erweisen.

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