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Mining der Superlative Deutsche Northern Bitcoin AG in größte Mining-Farm der Welt involviert

Eine Tochter der Northern Bitcoin AG könnte mit dem Betrieb einer texanischen Mining Farm betraut werden. Mit 300 Megawatt Leistung wäre sie dreimal größer als die bisher weltgrößte Mining Farm von Konkurrent Bitmain.

David Scheider
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Mining (Symbolbild)

Beitragsbild: Shutterstock

Der Krypto-Mining-Hotspot im texanischen Rockdale könnte bald einen weiteren Wachstumsschub erhalten. Denn in Kooperation mit dem Finanzdienstleister SBI Holdings sowie dem Internet-Serviceprovider GMO Internet plant das deutsche Aktienunternehmen Northern Bitcoin AG den Betrieb einer Bitcoin-Mining-Farm der Superlative. Die geplante Mine soll zunächst mit 300 Megawatt (MW) Leistung an den Start gehen. Bis Ende des Jahres soll die Farm aber sage und schreibe 1 Gigawatt (GW) Leistung erbringen. Damit würde die Anlage den bisherigen Rekordhalter, eine Anlage von Bitmain, um das Dreifache übertreffen und zur größten Bitcoin-Mining-Farm der Welt werden.

Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin Bloomberg mit Verweis auf eine anonyme Quelle. Ziel sei es, mit dem Megaprojekt krypto-versierten Anlegern überzeugende Argumente für weitere Investments in die Northern Bitcoin AG zu liefern, schreibt Bloomberg.

Das texanische Rockdale gilt als der US-amerikanische Mining Hotspot schlechthin. Gründe dafür sind der vergleichsweise günstige Strom aus erneuerbaren Energien sowie der texanische Zeitgeist, der der Krypto-Philosophie des Libertären nahesteht. Allen voran Strom aus Windenergie gilt im gerade einmal 5.500 Einwohner zählenden Kleinstädtchen Rockdale als vergleichsweise günstig.

Auch der bisherige Rekordhalter, Bitmain, betreibt seine Mega-Farm in Rockdale. Über diesen „Meilenstein in der Entwicklung der Mining-Farm-Industrie“ berichtete BTC-ECHO bereits im Oktober vergangenen Jahres.

Bitcoin Mining als Wirtschaftsfaktor

Mit dem Konkurrenzprodukt aus dem Hause Northern Bitcoin ginge der Plan von Rockdales Bürgermeister John King offenbar auf. Schließlich hatte dieser den Ausbau der Krypto-Branche in seiner Stadt ausdrücklich gefördert – auch in der Hoffnung, dass die Miner auf lokale Zulieferer setzen. Zusätzlich dürfte mit der steigenden Nachfrage nach Strom auch der örtliche Energiesektor von der Ansiedlung der Mining-Unternehmen profitieren.

Den Titel der größten Bitcoin Miner der Welt dürfte Bitmain also alsbald verlieren. Das chinesische Unternehmen erzielt einen Großteil des Gewinns nicht aus dem Mining-Geschäft, sondern mit dem Verkauf von Hardware. Daher dürfte die aufkommende Konkurrenz vonseiten Northern Bitcoin nicht zu größeren Verstimmungen bei Bitmain führen.

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