Der große Vergleich Klimakiller Bitcoin? Der Energieverbrauch im Faktencheck
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Klimawandel

Quelle: Shutterstock

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Hat ein dezentrales Geld Anspruch auf gesellschaftliche Ressourcen? In der Juli-Ausgabe des Kryptokompass widmen wir uns der Debatte um den BTC-Stromverbrauch. Wie viel Strom verbraucht Bitcoin wirklich? Wie steht es um den Energiemix und wie können sich Bitcoiner:innen für einen grüneren Bitcoin einsetzen?

Spannungsfeld Bitcoin Mining: Hocheffiziente dezentrale Konsensmaschine oder die größte Energieverschwendung seit Menschengedenken? Die Kontroverse um das Bitcoin Mining ist spätestens seit dem Aussetzen der Bitcoin-Akzeptanz von Tesla in aller Munde; die verhärteten Fronten machen einen nüchternen Dialog kaum noch möglich. Doch dabei wäre genau das im Zeitalter des menschengemachten Klimawandels so wichtig: Eine ehrliche, auf Fakten beruhende Debatte über Wohl und Wehe des Proof of Work Minings im Bitcoin-Netzwerk.


Also wagen wir den Versuch. In der aktuellen Juli-Ausgabe des Kryptokompass nehmen wir uns dem Thema Umweltbilanz des Minings an. Wie ist die Studienlage zum CO₂-Ausstoß? Was steckt überhaupt hinter dem ominösen Begriff des Proof of Work Minings und was bedeutet es für die Netzwerksicherheit? Wie viel Strom Bitcoin wirklich verbraucht und was das mit Wäschetrocknern und Weihnachtsbeleuchtung zu tun hat.

“Klimakiller Bitcoin: Der Energieverbrauch im Faktencheck” heißt die Titelstory der Juli-Ausgabe des Kryptokompass, in dem wir zusammentragen, was die immer fundiertere Studiensituation hergibt.

Wusstest du etwa, dass der Strom, den US-amerikanische Elektrogeräte im Standby-Modus verbrauchen ausreichen würde, das Bitcoin-Netzwerk etwa 2,3 Jahre zu betreiben?


Auch die Bitcoiner:innen sind gefragt

Außerdem zeigen wir reale Möglichkeiten auf, eigene Coins durch klassisches Carbon Offsetting zu kompensieren. Denn wir sind der Ansicht, dass Bitcoiner:innen nicht untätig am Seitenrand sitzen müssen, sondern sich aktiv für einen grüneren Bitcoin einsetzen können.

Dass Mining zudem ein wichtiger Abnehmer von überschüssigem Strom ist, geht in der Debatte ebenfalls häufig unter. Denn Bitcoin-Minen siedeln sich zwangsläufig in Regionen an, in denen Strom günstig ist; eben dann, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt. Und so kann das Proof of Work Mining – entgegen jeder oberflächlichen Intuition – sogar als Treiber für den Ausbau erneuerbarer Energien dienen. Kraftwerke könnten etwa Spannungsspitzen an umliegende Mining-Farmen abgeben und müssten überschüssigen Strom nicht mehr in den Boden leiten. Mit dem Wissen um den letztinstanzlichen Abnehmer ist es sogar denkbar, dass beispielsweise Solaranlagen mit mehr Kapazität geplant werden, als unbedingt nötig ist. So profitieren am Ende alle: Bitcoin, die Kraftwerksbetreiber:innen sowie Mensch und Natur.

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In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen wünscht BTC-ECHO!


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