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Marktupdate Der erste Dominostein fällt: Größte Bank Australiens integriert Bitcoin

Die Commonwealth Bank of Australia will in den nächsten Wochen Bitcoin und Co. in seine Infrastruktur integrieren. Kommt der Stein jetzt ins Rollen?

David Scheider
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Commonwealth Bank

Beitragsbild: Shutterstock

Australiens größte Bank wird Kryptowährungen in seine Infrastruktur integrieren. Wie die Commonwealth Bank of Australia am Mittwoch, dem 3. November, mitteilte, können Kunden künftig Kryptowährungen kaufen, verkaufen und durch die Bank verwahren lassen. Zu den unterstützten Kryptowährungen gehören nach Angaben der Bank Top-Coins wie Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH) und Litecoin (LTC).

Wie das Unternehmen weiterhin verkündete, wird die Commonwealth Bank für die Krypto-Integration mit Gemini zusammenarbeiten. Bei Gemini handelt es sich um einen regulierten Custodian aus den USA, also ein Unternehmen, das sich auf die sichere Verwahrung von Krypto-Assets spezialisiert hat und die Private Keys zu den Coins der Kunden verwahrt. Bereits in den nächsten Wochen soll der Dienst live gehen, 2022 werden dann weitere Features ausgerollt, so die Bank.

Entscheidend für den Schritt war in erster Linie eine entsprechende Nachfrage der Kundschaft. So haben Untersuchungen ergeben, dass eine Mehrzahl der 16 Millionen Kundinnen und Kunden eine Krypto-Integration begrüßen würden. Das überrascht nicht: Australien ist eines der Krypto-affinsten Länder überhaupt. Mit 17,8 Prozent hat das Land die dritthöchste Krypto-Adoption weltweit. Vor allem Bitcoin hat es den Aussies angetan: Nach Angaben von Finder.com halten 65,2 Prozent der Krypto-Investor:innen digitales Gold.

Commonwealth Bank mit Vorreiterrolle

Der Schritt ist nicht weniger als ein Paukenschlag. Denn die Commonwealth Bank of Australia ist nicht irgendeine Bank, sondern das mit Abstand größte Kreditinstitut des Kontinents. Die Bedeutung für die weltweite Adoption kann daher nicht überbewertet werden. Banken sind typischerweise die letzte Bastion des traditionellen Finanzsektors. Kaum einem anderen Sektor steht das Wort Fiatgeld mehr auf der Stirn geschrieben, als dem Bankensektor. Doch die normative Kraft des Faktischen macht auch vor den Banken nicht Halt. Mit der Commonwealth Bank dürfte daher der erste Dominostein gefallen sein – viele weitere werden folgen. Schließlich erschließt sich die größte australische Bank hier ein Geschäftsfeld, das während der letzten zehn Jahre der mit Abstand größte Wachstumsmarkt in der Menschheitsgeschichte war.

Auch aus der Politik kommen wohlwollende Worte. So sagte etwa Andrew Bragg, Abgeordneter aus New South Wales, einem australischen Bundesstaat:

“Ich freue mich, dass sich das Blatt wendet und digitale Vermögenswerte zum Mainstream werden. Zu lange haben die Banken Kryptowährungen als illegitime Randerscheinung abgetan.”

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