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Altseason Dash und Cosmos (ATOM) dank Staking außer Rand und Band

Vom Aufschwung am Krypto-Markt profitiert nicht nur das Aushängeschild Bitcoin. Auch die Altcoins legen eine beachtliche Rallye hin. Zu den Top-Performern zählen Dash und Cosmos (ATOM), an denen sich die unterschiedlichen Wirkkräfte des Krypto-Markts zeigen.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Pferderennen

Beitragsbild: Shutterstock

Im Windschatten der Krypto-Zugpferde Bitcoin und Ethereum laufen derzeit sämtliche Altcoins zu Höchstform auf. Dabei profitieren diese wie auch BTC und ETH von massiven Kapitalzuflüssen. Allein in den vergangenen vier Wochen sind knapp 500 Milliarden US-Dollar in den Krypto-Markt geflossen. Mit aktuell 1,5 Billionen US-Dollar ist der Gesamtmarkt so liquide wie nie zuvor. Hält der Trend an, ist die symbolische 2-Billionen-US-Dollar-Marke nur eine Frage weniger Wochen. Dabei wirken ganz verschiedene Kausalzusammenhänge, die die derzeitige Vermögensumschichtung in Krypto-Assets begünstigen. Staking-Nachfrage, DeFi-Wachstum oder Netzwerk-Upgrades: Die Hebel sind so vielfältig wie das Krypto-Ökosystem. An Dash und Cosmos (ATOM) lassen sich die unterschiedlichen Wirkkräfte exemplarisch aufzeigen.

Dash: Die dezentrale Antwort auf Amazon und Google

Von seinem Rekordhoch aus 2017 ist Dash zwar noch über 1.000 US-Dollar entfernt. Mit einem Wochenplus von über 100 Prozent zeigt die Wachstumskurve des Privacy Coins aber aktuell steil gen Norden. Neben einer allgemeinen Aufbruchstimmung am Krypto-Markt erklärt sich die Dash-Rallye jedoch insbesondere vor dem Hintergrund der näher rückenden Dash-Plattform.

Die Dash-Plattform befindet sich seit 2015 in der Entwicklung und gilt als Dash-Vorzeigeprojekt. Ende 2020 hat die Dash Core Group den Release für die Dash-Plattform auf dem Testnet bekannt gegeben und damit den Countdown für die Übertragung auf das Mainnet gestellt. Als dezentraler Cloud-Speicher soll die Plattform künftig in Konkurrenz zu den zentralisierten Platzhirschen Amazon und Google treten. Nutzer können über die Dash-Plattform Daten senden und speichern, nur sollen diese im Gegensatz zu Google und Co. nicht für Werbezwecke monetarisiert werden. Zudem können Nutzer dApps über das DAPI in die Plattform implementieren. Der Mainnet-Launch ist grob für das dritte Quartal dieses Jahres datiert.

Zudem profitiert der Dash-Kurs von einer allgemein erhöhten Staking-Nachfrage. Mit seinen Masternodes bietet das Dash-Netzwerk ebenfalls eine Art des passiven Einkommens, nur unter einem anderen Deckmantel. Statt Proof of Stake heißt das Dash-Konsensverfahren Proof of Service, zielt aber auf ein gleiches Vergütungsmodell ab. Masternodes speichern ebenfalls die gesamte Blockchain-Historie und autorisieren Transaktionen. Dafür hinterlegen sie vorab einen Stake und werden im Umkehrschluss für ihre Dienste finanziell entlohnt. Darüber hinaus erhalten sie Stimmrechte für die Verwendung von 10 Prozent der Block Rewards, die in Dash-Community-Projekte fließen. Knapp 5.000 Masternodes zählt das Netzwerk zurzeit.

Cosmos greift nach den Sternen

Staking ist auch das Stichwort bei Cosmos. Der native Token des DeFi-Projekts ATOM weist im Wochenvergleich ein Wachstum von 77 Prozent auf und erreichte erst am 16. Februar eine neue Spitzenmarke von 26,32 US-Dollar. Als Teilchenbeschleuniger für die ATOM-Rallye fungiert sowohl der Staking-Trend als auch die sich allmähliche einlösende Vision eines Internets aus Blockchains.

Cosmos ist eine Cross-Chain-Blockchain-Infrastruktur, die sich als Knotenpunkt zwischen verschiedenen Netzwerken platziert. Mit modularen Frameworks können Entwickler eigene Blockchains aufsetzen und in das Ökosystem einbetten. Durch die Interoperabilität verschiedener Blockchain-Netzwerke wollen die Cosmos-Entwickler ein skalierbares, DLT-basiertes Ökosystem schaffen, dass zudem eine höhere Nutzerfreundlichkeit als die nicht selten sperrig anmutenden Bedienoberflächen ähnlicher Projekte aufweist.

Cosmos basiert dabei ebenfalls auf einem Proof-of-Stake-Verfahren. Nutzer hinterlegen einen Stake und sind für ihre Validatoren-Dienste an Entscheidungsfindungsprozessen über die Netzwerk-Entwicklung beteiligt. Zudem erhalten sie ATOM als Belohnung.

Das Potenzial haben bereits große Unternehmen wie Microsoft erkannt. Auch China hat das Cosmos-Network bereits in das staatliche Blockchain Service Network (BSN) integriert, wie BTC-ECHO berichtete. Das Vertrauen großer Akteure einerseits sowie eine immer größer werdende Nachfrage nach DeFi-Anwendungen und Staking-Möglichkeiten dürfte die Grundlage für die momentane Kursexplosion legen.

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