Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.
Michael Saylor legt Bitcoin-Käufe vorerst auf Eis
Wenn selbst Permabullen wie Michael Saylor schweigen, dann dürfte auch dem letzten Investor klar geworden sein: Krypto steckt in einem Bärenmarkt. 13 Wochen in Folge hatte sein Unternehmen Strategy jeden Montag Millionen in Bitcoin investiert. Diesmal herrschte Stillschweigen.
Gründe für die Pause nannte Saylor keine. Beobachter werten die Kaufunterbrechung als mögliches Signal für eine Anpassung der Kapitalallokation oder eine vorsichtigere Positionierung im aktuellen Marktumfeld.
Google warnt: Quantencomputer könnten bis 2029 Bitcoin knacken
Vielleicht hat sich der Strategy-Gründer aber auch einfach mit der Quantenangst angesteckt, die aktuell im Krypto-Space grassiert. Kürzlich sorgten Forscher von Google mit einer Dissertation über die Gefahr von Quantencomputern für Aufsehen.
Darin hieß es: Ein Angriff auf Bitcoin sei mit weniger als 500.000 physischen Qubits möglich. Frühere Schätzungen gingen von einem etwa 20-mal höheren Wert aus, um das Sicherheitsgerüst der Kryptowährung zu knacken. Eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass durch die Hochleistungsrechner potenziell jeder dritte Bitcoin gefährdet sein könnte.
Krypto-Mega-Hack: Drift-Protokoll verliert 200 Millionen US-Dollar
Angst erfasste diese Woche aber auch den Solana-Space. Wie das Team der DeFi-Handelsplattform Drift bestätigte, war es Hackern am Donnerstag gelungen, Vermögenswerte im Wert von mindestens 200 Millionen US-Dollar zu entwenden. Wer genau hinter der Attacke steckt, ist bislang unklar.
Deutlicher zeigten sich hingegen die Folgen für den DRIFT-Token, der innerhalb kürzester Zeit massiv an Wert einbüßte. In einer Erstreaktion sperrte das Team hinter dem Protokoll Ein- und Auszahlungsfunktionen. Wann diese wieder freigeschaltet werden, ist unklar.
Iran will neue “Schiffsmaut” erheben – zahlbar mit Krypto
Der Hauptgrund für die schlechte Marktlage lässt sich weiterhin im Nahen Osten verorten. Seit über einem Monat laufen die Kampfhandlungen der USA und Israels mit dem Iran. Letzterer hält die wichtige Straße von Hormus im Würgegriff und will diese künftig monetarisieren.
Wie Bloomberg berichtet, plant das Regime in Teheran eine Art “Schiffsmaut” für Öltanker zu erheben, die die Wasserstraße passieren wollen. Als Zahlungsmittel sollen hier der chinesische Yuan, aber auch Stablecoins herhalten. Welche genau, ist unklar. Eine offizielle Bestätigung des Regimes gibt es bislang nicht.
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Krypto-Börse Binance plant eigenen Prognosemarkt
Die Krypto-Börse Binance will offenbar ihr Geschäftssegment ausbauen. Wie aus einem Beitrag hervorgeht, plant das Unternehmen einen eigenen Prognosemarkt, auf dem Nutzer Wetten auf gesellschaftliche Ereignisse abschließen können.
Mit dem Testlauf folgt Binance einem Branchentrend. Prognosemärkte haben sich zuletzt von einer Nischenanwendung zu einem Milliardenmarkt entwickelt. Unklar ist bislang, wann das Produkt der Krypto-Börse kommt und wie es sich von anderen Anbietern wie Kalshi oder Polymarket unterscheidet.
