Craig Wright: Angeblicher Bitcoin-Erfinder wettert gegen Ethereum
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Coingape

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Craig Wright, selbsternannter Erfinder von Bitcoin, schlägt um sich. In einigen Äußerungen gegenüber der US-amerikanischen Wertpapierbehörde Commodity Futures Trading Commission findet er wenig positive Worte für das Ethereum-Projekt von Vitalik Buterin.

Craig Wright kann es nicht lassen. Der Mann, der vorgibt, Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto zu sein, weiß, wie man medial auf sich aufmerksam macht. Nun hat sich Wright gegenüber der US-amerikanischen Wertpapierbehörde geäußert. Diese hatte die Bevölkerung nach Hinweisen zur Bewertung von Krypto-Projekten gefragt.


Darauf ließ es sich der – wir zitieren lediglich – „ausgewiesene Serienfälscher“ nicht nehmen, seine Meinung zum Projekt von Vitalik Buterin abzugeben. Dementsprechend stellte er in seiner Antwort zunächst seine Identität fest:

Dies ist eine Anwort […] an die Commodities Futures Trading Commission, die um Input zu Kryptowährungen und deren Märkte gebeten hat. Mein Name ist Dr. Craig Wright. Ich habe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ein Projekt vollendet, das ich 1997 gestartet habe.

Ethereum: „Schlechte Kopie“ von Bitcoin

Ohne Umschweife ging Wright daran, sich auf die Kryptowährung Nummer zwei zu stürzen. In einem achtseitigen Dokument, dass er in seinem Kommentar angekündigt hatte, kam er zu dem Schluss, dass Ethereum überflüssig sei. Denn das Projekt, so Wright weiter, sei lediglich eine schlechte Kopie von Bitcoin:


Die Menge an missverständlichen und falschen Informationen, die über Bitcoin und jedes abgeleitete System, das auf einer Blockchain basiert (einschließlich Ethereum), verbreitet wurden, hat dazu geführt, dass ich mich entschieden habe, mehr Öffentlichkeit zu schaffen. […] Ethereum ist letztlich eine schlechte Kopie von Bitcoin, die mit den Versprechen auf Smart Contracts […] entstand.

Diese waren laut Wright im Bitcoin-System jedoch bereits vorgesehen. Schließlich ging der angebliche Nakamoto auf die Fähigkeit von Ethereum ein, neue Token durch ICOs zu generieren. Im Prinzip sei dies letztlich die einzige Stärke von Ethereum:

[Ethereum] ist nur nützlich, um Kapital einzusammeln. Und das in Zusammenarbeit mit illegalen Bucket Shops, die darauf ausgelegt sind, Parteien ohne technisches Wissen zu täuschen.



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