Zum Inhalt springen

Coinbase führt Stop Orders für Bitcoin-Trader ein

Der Bitcoin Dienstleister Coinbase hat seinen Marktplatz kürzlich um eine nützliche  “Stop Order” Funktion ergweitert. Das bedeutet: Es wird ein beliebiger Kurs festgesetzt, der als feste Marke gilt um ein Kauf- bzw. Verkaufsangebot automatisch auszulösen. Diese Funktion kann u.a. die Nutzer im Falle eines Kurssturz vor größeren Verlusten schützen

Max Kops
 |  Lesezeit: 2 Minuten
Teilen
Bitcoin Kurs

Quelle: © grade, Fotolia

Die Stop Loss Orders scheinen im Umfeld von digitalen Währungen zunächst ein Widerspruch zu sein, schaut man sich die Volatilität der Währungen in der Vergangenheit an. Genau deswegen sind sie aber insbesondere für Bitcoin Akzeptanzstellen und Trader relevant.

Traden mit der Coinbase Stop Loss Funktion

Trader profitieren ganz einfach von der Begrenzung der Verluste, falls der Markt in unerwartete Schwierigkeiten gerät. Genau wie bei Aktien werden die Bitcoins dann verkauft, sobald ein gewisser Preis unterschritten wird.  Gemäß dem Namen Stop Loss lassen sich damit die Verluste in einer bestimmten Reichweite begrenzen.

Unternehmen profitieren von Stop Loss Option

Die zunächst offensichtlichen Vorteile für Trader könnten allerdings auch für Bitcoin Akzeptanzstellen interessant werden: Schließlich tragen Unternehmen, die Bitcoins akzeptieren, ein hohes Kursschwankungsrisiko. Wer die erhaltenen Bitcoins als Händler nicht unmittelbar in die Fiatwährung tauscht (bspw. mit einem Abwickler wie Bitpay) läuft ständig Gefahr, dass der Bitcoin Kurs sich ändert und das Guthaben nicht mehr den Gegenwert hat, den die Bitcoins zum Kaufzeitpunkt hatten.

Mit einer Stop Loss Order würde man den Händlern, die Bitcoins direkt akzeptieren, das Kursänderungsrisiko in Teilen abnehmen. Um keine weiteren Verluste hinnehmen zu müssen, würden die Bitcoins anschließend automatisch verkauft.

Kommentar des Autors (Max):

“Besonders interessant sind die Möglichkeiten, die sich für Unternehmen ergeben. In der Vergangenheit gab es zwei wesentliche Kritikpunkte von Unternehmen bzgl. der Akzeptanz von Bitcoins:

Die sichere Aufbewahrung und das Kursänderungsrisiko. Eine Dienstleistung, die den möglichen Verlust ohne große Zusatzkosten begrenzt, könnte letzteres Problem also lösen. Viele der (größeren) Akzeptanzstellen nehmen Bitcoins nur indirekt über einen Zahlungsabwickler an und tauschen sie direkt in die entsprechende Fiatwährung. Damit werden die Bitcoins leider regelmäßig aus dem System gekickt. Der augenscheinliche Zuwachs an Bitcoin Einsatzmöglichkeiten führt also auch teilweise dazu, dass der Kurs durch die direkten Verkäufe am Markt gedrückt wird.”

BTC-Echo

Englische Originalfassung via CoinDesk

Vermehre deine Kryptowährungen mit Staking
Nutzer von eToro können ganz einfach von ihrem Kryptobestand profitieren. Mit dem eigenen Staking-Service können Nutzer auf einfache, sichere und problemlose Weise ihren Bestand an Kryptowerten vergrößern.
Zum Anbieter
Die neusten Ausgaben des BTC-ECHO Magazins
BTC-ECHO Magazin – Jahresabo
Ausgabe #59 Mai 2022
Ausgabe #58 April 2022
Ausgabe #57 März 2022
Du möchtest aktuelle News?

Melde dich bei unserem Newsletter an, um auf dem aktuellen Stand zu sein.