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China: Finanzaufsicht warnt vor Security Token Offerings

Ein Sprecher der chinesischen Finanzmarktaufsicht hat eine Warnung vor Security Token Offerings ausgesprochen. In einer Rede in Peking riet Huo Xuewen Anlegern dazu, sich nicht mit der neuen Finanzierungsmethode auseinanderzusetzen.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Als China gegen Ende des letzten Jahres ein ICO-Verbot aussprach, schlug das hohe Wellen im Bitcoin-Space. Umgehend reagierte der Bitcoin-Kurs mit einem deutlichen Knick. Im Zuge dessen wanderten auch viele chinesische Blockchain-Unternehmen ab – Ziele waren etwa Japan oder der Sonderverwaltungsbezirk Hongkong. Nun äußerte sich die Finanzaufsicht auch zu Security Token Offerings – größere Reaktionen blieben bisher jedoch aus.

Security Token Offerings sind aktuell im Kommen – so heißt es zumindest vonseiten vieler Anleger. Die Idee dahinter klingt vielversprechend: Anleger erwerben mit den Security Token Unternehmensanteile. Dadurch sollen sich letztlich mehr Sicherheiten bieten, als es etwa bei ICOs der Fall ist. Die Initial Coin Offerings haben in der Bitcoin-Community nicht den besten Ruf, dienten sie doch oft nur dazu, schnell Kapital zu generieren, ohne tatsächliche Leistungen zu erbringen.

Nichtsdestotrotz sprach nun Huo Xuewen von der chinesischen Finanzmarktaufsicht eine Warnung an Anleger aus. Demnach sollten Interessierte erst investieren, sobald STOs legal seien – aktuell sei das jedoch nicht der Fall:

„Ich verwarne hiermit alljene, die STOs in Bejing herausgeben und bewerben. Mein Rat ist es, nur in solche Projekte zu investieren, wenn die Regierung sie für legal erklärt hat.“

Kontrolle soll bei Finanzaufsicht bleiben

Schließlich liege es im Interesse der Finanzaufsicht, die Kontrolle über die Vermögensverwaltung der Menschen zu behalten:

„Wir müssen den Reichtum von High-End-Kunden, vermögenden Personen und den Reichtum der Menschen verwalten – das liegt in der Verantwortung aller Vermögensverwalter in Peking. Aus dieser Perspektive brauchen wir eine diversifizierte Vermögensverwaltungsorganisation, die ein Management von vermögenden Kundengeldern von mehr als 30 Millionen US-Dollar sowie das Vermögen normaler Menschen erfordert“,

zitiert ihn ein chinesisches Nachrichtenportal. Security Token Offerings passen demnach nicht in dieses Konzept.

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