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Charles HoskinsonCardano stellt Plan für 2022 vor

Was hat Cardano für das kommende Jahr in petto? Charles Hoskinson erklärte, was die ADA-Community erwarten könnte.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Cardano

Quelle: Shutterstock

In einem Livestream auf Youtube sprach Cardano-Erfinder und IOHK-Chef Charles Hoskinson über das kommende Jahr und die damit verbundenen Chancen und Risiken für den Krypto-Space und ADA. “Die Bekanntheit von Cardano wuchs exponentiell”, erklärte der Gründer von Cardano und Co-Founder von Ethereum.

In dem Video sprach Hoskinson ebenso über die Leistungen von Cardano im vergangenen Jahr. Dem Gründer zufolge seien “über zwei Millonen Assets” über die Blockchain ausgegeben worden, die meisten davon seien NFTs. Jedoch laufe die Entwicklung von dApps etwas schleppender als erwartet. Demnach seien aktuell 127 Projekte auf der Blockchain aktiv an der Entwicklung solcher dezentralen Anwendungen beteiligt. “Aber die Qualität ist da”, so Hoskinson.

Open-Source-Struktur

Neben einem kurzen Rückblick sprach der Cardano-Gründer auch darüber, was die Community vom Jahr 2022 erwarten kann. “Nächstes Jahr wird sich eine formelle Open-Source-Struktur bilden. Eine Art Hyperledger für Linux, und wir werden sehen, dass viele Institutionen angeschlossen werden”, erklärte Hoskinson. “Wir haben mit der Korrektheit als oberster Priorität begonnen. Jetzt, wo diese Korrektheit erreicht ist, gehen wir zur Leistung, Optimierung und Benutzerfreundlichkeit über”, sagte er.

Hoskinson erklärte, dass der Erfolg in der Krypto-Industrie “auf die Probe gestellt” werden würde. Dem Cardano-Gründer zufolge müsse das jedoch auch passieren. “Denn wenn wir Erfolg haben, werden wir die Machtstrukturen der Menschheit selbst verändern”, so Hoskinson.

Ähnlich wie vor ein paar Tagen beschreibt der Gründer des Ethereum-Konkurrenten die Potenziale, die mit faireren Bedingungen in unserer Gesellschaft durch Dezentralität einhergehen. Im selben Zuge thematisiert er jedoch auch traditionelle Institutionen mit ihren hinfälligen Strukturen.

“Wenn der Kern hohl ist, wenn das Fundament korrumpiert, korrodiert, rissig, verrottet ist, dann braucht man nur einen kleinen Anstoß. Und das ist genau das, was wir als Branche gemeinsam tun. Wir geben der Menschheit einen kleinen Anstoß”, so Hoskinson, “nicht einen großen – aber genug, um zu sehen, was sich im Inneren dieser Institutionen befindet”.

Um ihre Ziele zu erreichen, habe das Netzwerk nun alle Mittel zur Verfügung, erklärte der Cardano-Gründer während des Livestreams.

“2022 wird ein Wahnsinnsjahr”, so Hoskinson.

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