24 Prozent in einer Woche Darum steigt Cardano (ADA)

Wale, Partnerschaften und eine zunehmende Netzwerkaktivität. Die Gründe für den Anstieg von Cardano (ADA) sind vielfältig.

Daniel Hoppmann
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Cardano (ADA)

Beitragsbild: Shutterstock

| Cardano setzt sich dem Negativtrend am Krypto-Markt entgegen

Cardano erlebt derzeit einen zweiten (oder dritten?) Frühling. Ende Oktober befreite sich die Kryptowährung aus dem monatelangen Sommerloch, wies ein Kursplus von zeitweise über 50 Prozent aus, konsolidiert derzeit im Bereich der 0,37 US-Dollar und nähert sich damit wieder dem Niveau vor dem Untergang der Pleitebörse FTX an. Für das starke Wachstum lassen sich gleich mehrere Erklärungen finden.

Kein anderer Top-10 Coin erzielte über die vergangene Woche so ein Kurswachstum wie ADA. Fast 24 Prozent plus stehen auf dem Tableau des nativen Tokens des Cardano-Netzwerks. Getrieben wurde diese Rallye unter anderem von Großinvestoren, die sich laut der Analyseplattform IntoTheBlock im vergangenen Monat mit knapp 1,9 Milliarden ADA (600 Millionen US-Dollar) eindeckten.

Rallye nur ein kurzer Trend?

Dass es sich dabei nicht nur um eine temporäre Akkumulation handelt, lässt sich anhand verschiedener Metriken erkennen. So laut StakingRewards nahm die Staking-Aktivität bei Cardano in der vergangenen Woche um knapp 16 Prozent zu, auf etwas über 8 Milliarden US-Dollar.

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Gleichzeitig stieg im vergangenen Monat das Total Value Locked, also die Gesamtzahl der verschlossenen Token im Netzwerk, um knapp 50 Prozent auf aktuell 238,09 Millionen US-Dollar an. Das zeigen Daten von DeFiLlama. Cardano kämpft sich hier langsam zu den Top 10 vor, hinkt dem Platzhirsch Ethereum (TVL von 24,05 Milliarden US-Dollar) jedoch weiterhin hinterher. Laut Krypto-Analysedienst Messari konnte Cardano seit Beginn des Jahres sein TVL um 198 Prozent steigern.

In ihrer Gesamtheit deuten die Indikatoren auf eine zunehmende Netzwerkaktivität und damit darauf, dass der Glaube der Anleger an ADA langsam aber sicher zurückkehrt.

Cardano verkündet Partnerschaft mit Polkadot

Ein Kurstreiber dürfte dabei auch auf eine Kooperation zwischen Cardano und Polkadot zurückgehen. Am Montag verkündeten beide Protokolle eine Zusammenarbeit, um gemeinsam Lösungen für mehr Interoperabilität und Skalierbarkeit zwischen verschiedenen Blockchains zu entwickeln. Geplant ist ein neues L1-Netzwerk, das das Beste aus beiden Welten vereint. Dafür setzen die Entwickler von Cardano auf “Substrat”, ein modulares Entwicklungstool von Polkadot, das verschiedene Blockchains miteinander verknüpfen kann.

Auf dem Cardano Summit in Dubai erklärte Charles Hoskinson vergangene Woche, dass Nutzer die Möglichkeit haben sollen, zwischen verschiedenen Konsensmechanismen wählen zu können. Wie sich das Projekt der beiden Blockchain-Größen entwickeln wird und ob das zu einem nachhaltigen Kursanstieg von ADA führen kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Allgemein wartet die Cardano-Community sehnsüchtig auf das “Voltaire”-Update. Es ist die letzte, und gleichzeitig größte Umstellung des Netzwerks. Darin soll Cardano gänzlich dezentralisiert werden. Wann das Update kommt, steht jedoch in den Sternen. In der Geschichte Cardanos kam es bei Netzwerkanpassungen bisher immer wieder zu Verzögerungen. Das liege an dem akademischen Ansatz, den die Entwickler verfolgen, erklärte Frederick Gregaard, CEO der Cardano Foundation.

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