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Digital Asset Human Capital Trends Report Blockchain Association: Krypto-Arbeitsmarkt benötigt Regularien

Die Industrie der Digital Assets hat sich in den letzten Jahren zunehmend professionalisiert. Ein Bericht der Blockchain Association zeigt: Der Markt wächst, aber die Länder müssen Regularien schaffen, wollen sie eine Trendwende nicht verpassen.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Quelle: Shutterstock

Dem aktuellen „Digital Asset Human Capital Trends Report“ der Blockchain Association zufolge ist die Industrie der Digital Assets seit 2016 insgesamt gewachsen. Die in Zusammenarbeit mit der Nachrichtenseite The Block erhobene Umfrage zeigt jedoch einen dringenden Bedarf an Regularien auf.

Blockchain Association: Sektor blüht auf

Die Ergebnisse der Studie zeugen von einem zunehmenden Wachstum der Digital-Asset-Branche, in der mittlerweile 20.000 Arbeitnehmer tätig sind. Waren es im Jahr 2016 noch vorwiegend kleine Start-ups, die den Markt dominierten, sind mittlerweile Börsen die größten Arbeitgeber, die knapp 46 Prozent der Arbeitgeber mit mehr als 100 Mitarbeitern ausmachen. Dem Bericht nach gibt es derzeit 48 Unternehmen mit 100 oder mehr Beschäftigten.

Der größte Arbeitgeber ist die Krypto-Börse Huobi, gefolgt von zwei weiteren Börsen, OKEx und Coinbase. Insgesamt verteilen sich rund 85 Prozent der Branchen-Fachleute auf Börsen, Entwickler- und Mining-Unternehmen.

 

Krypto-Oase Singapur

Zwar haben zwei der fünf größten Arbeitgeber ihren Sitz in den USA. So ist Coinbase gemessen an der Mitarbeiterzahl das größte Unternehmen in den USA, gefolgt von ConsenSys. Allerdings haben etwa 67 Prozent der größten Arbeitgeber ihren Firmensitz außerhalb der USA.

Besonders auffällig ist dabei die Entwicklung Singapurs zu einem der beliebtesten Standorte. Der Inselstaat hat seinen Marktanteil deutlich gesteigert und wurde zur bevorzugten Jurisdiktion für Unternehmen mit Utility Token. Nahezu 40 Prozent der Unternehmen, die einen Token Sale mit Utility Token starteten, haben ihren Firmensitz demnach in Singapur.

Bei der Umfrage gaben 91 Prozent der Unternehmen an, dass regulatorische Hürden den Weg in die USA versperren. Unklare Vorschriften und Richtlinien für die Industrie der Digital Assets stellen bislang ein Hindernis für den Markteintritt dar. Zudem erklärten etwa 43 Prozent der befragten Firmen, dass ungewisse Regulierungen und Gesetzgebungen die Unternehmen mit hohen Rechtskosten belasten.

Verpassen es die USA, einen rechtssicheren Rahmen zu schaffen, werden in Zukunft weitere Firmen abwandern, wodurch sich Singapur weitere Marktanteile erschließen wird. Der Bericht ist insofern auch als Aufforderung an Regulierungsbehörden zu lesen, künftig ein branchenfreundliches Klima durch klare Vorgaben zu schaffen.

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