Aus der Satoshi-Ära 

Bitcoin-Wal verschiebt Coins im Wert von 51 Millionen Dollar – nach 14 Jahren Inaktivität

Ein Bitcoin-Frühinvestor bewegt plötzlich 600 BTC im Wert von 51 Millionen US-Dollar. Zuvor war er über ein Jahrzehnt inaktiv. Will der Wal die jüngste Krypto-Kursrallye zum Verkauf nutzen?

Tobias Zander
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Ein Bitcoin-Wal vor einer Münze

Beitragsbild: Shutterstock I KI-Fotomontage

| Vierzehn Jahre lang war die Bitcoin-Wallet inaktiv, jetzt erfolgt die überraschende Rückkehr

Der Bitcoin-Kurs konnte in den vergangenen Tagen deutlich zulegen und notiert derzeit oberhalb der 86.000 US-Dollarmarke. Im Vergleich zum Jahrestief Anfang Juli entspricht das bereits einem Kurszuwachs von mehr etwa 50 Prozent. Allerdings könnte die jüngste Krypto-Rallye bald auf neuen Verkaufsdruck stoßen, denn gerade für Frühinvestoren werden Gewinnmitnahmen jetzt wieder attraktiver. Neue On-Chain-Daten von Whale Alert zeigen, dass am heutigen Dienstag auch eine seit 14 Jahren inaktive Adresse mit 600 BTC im Wert von 51 Millionen US-Dollar plötzlich zu neuem Leben erwacht ist.

Bitcoin-Wallets aus der Anfangszeit der Kryptowährung werden oft genauestens beobachtet, weil ihre heute vermögenden Besitzer noch zu sehr niedrigen Preisen Coins erwerben konnten und teilweise aus wenigen Tausend US-Dollar ein Millionenvermögen machten. Die Identität der Langzeithalter bleibt aber meist unbekannt. Einige sehr alte Adressen sollen mit Satoshi Nakamoto selbst in Verbindung stehen, der über 1,1 Millionen Bitcoin besitzt und im Jahr 2011 spurlos verschwand.

Bitcoin-OGs setzen zunehmend auf institutionelle Verwahrungsstrukturen

Allerdings sollte beachtet werden, dass die plötzliche Aktivität von Frühinvestoren nicht zwangsläufig auf einen Verkauf hindeuten muss. Möglich wäre auch, dass ein seit Langem gehaltener Bitcoin-Bestand schlichtweg in eine andere Wallet verschoben wird, beispielsweise um die Sicherheitsstufe der Eigenverwahrung zu erhöhen. Derzeit gibt es zumindest keine Bestätigung, dass die 600 BTC an einer Krypto-Börse überwiesen wurden, was das Verkaufsszenario deutlich wahrscheinlicher gemacht hätte.

Im Zuge des Coldcard-Hacks hatten viele Hodler zumindest einen Teil ihrer Bitcoin-Bestände zwecks Diversifikation zu Custodians verschoben. Ein erstaunlicher Transfer betraf Ende August 40 Bitcoin aus dem Mai 2012, die bei Boerse Stuttgart Digital einflossen und einen Gewinn von über 1,5 Millionen Prozent verzeichneten, was auf einen deutschen Bitcoiner der ersten Stunde schließen ließ. Welche Vor-und Nachteile Self Custody 2026 bietet, lest ihr in diesem Artikel: “Gehören Bitcoin doch auf die Börse?

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