Bitcoin-Scam: Singapur kämpft mit Betrugswelle
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin-Anleger in Singapur haben aktuell mit gezielter Falschinformation zu kämpfen. So verloren leichtgläubige Investoren in den letzten Monaten über 70.000 US-Dollar. Die Behörden in Singapur wollen nun stärker gegen solche Bitcoin-Scams vorgehen.

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Alle, die sich auf die eine oder andere Art im Internet bewegen, werden solche Ankündigungen bzw. Werbeplatzierungen kennen. Obwohl beim Stichwort „garantierter Gewinn“ eigentlich alle Alarmglocken läuten müssten, verzeichnen die Behörden in Singapur einen Anstieg an Internetbetrug im Zusammenhang mit Bitcoin.

Prominente werben mit hohen Gewinnen

Dementsprechend berichten lokale Medien, dass Anleger in Singapur in den letzten Monaten insgesamt 78.000 US-Dollar verloren haben. Die Masche, denen sie zum Opfer fielen, sei dabei direkt auf Anwohner in Singapur zugeschnitten gewesen. Dazu haben die Initiatoren des Bitcoin-Scams Werbeanzeigen geschalten, auf denen lokale Celebrities mit garantierten Gewinnen bei einer Investition in Bitcoin gelockt haben. In den Anzeigen werben scheinbar vertrauenswürdige Prominente damit, dass die Investition in Bitcoin eine lukrative Investitionsmöglichkeit ohne Risiken sei.

Naive Anleger würden dabei dazu aufgefordert, ihre persönlichen Daten anzugeben, um direkt danach einen persönlichen „Betreuer“ zugewiesen zu bekommen. Dieser leiste dann Überzeugungsarbeit, bis die geprellten Anleger ihr Geld ins Krypto-Nirwana schickten.


Behörden warnen vor Betrugsschema

Nun warnt die Finanzaufsichtsbehörde der Stadt vor solchen Betrugsschemata. Die Monetary Authority of Singapore gibt demnach zu bedenken, dass Investitionen in Kryptowährungen, vor allem wenn sie grenzüberschreitend sind, nicht von den Behörden in Singapur überwacht werden können.

Singapur arbeitet an rechtlichem Rahmen für Asset-Tokenisierung

Aktuell arbeitet Singapur an einer Plattform für tokenbasierte Wertpapiere. In Zusammenarbeit mit Nasdaq, Deloitte und Anquan will die Börsenaufsicht eine Möglichkeit schaffen, um der Tokenisierung von Assets einen rechtlichen Rahmen zu bieten.

BTC-ECHO



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